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Prof.'in Barbara Schwarze im Interview mit Tagesschau 24

Die Entscheidung junger Menschen für oder gegen eine Laufbahn in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hängt weniger von individuellen Fähigkeiten ab als von strukturellen Rahmenbedingungen. Darauf weist die kompetenzz-Vorsitzende Prof.'in Barbara Schwarze in einem aktuellen Tagesschau 24-Interview hin.

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"Wir können das nicht nur den Schulen einfach zuweisen, sondern da sind viele Player am Werk", betont Schwarze. Demnach entsteht die Entscheidung für einen Bildungs- oder Berufsweg im MINT-Bereich nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel verschiedener Einflüsse wie sozialem Umfeld, gesellschaftlichen Erwartungen und der Sichtbarkeit entsprechender Vorbilder.

Vor diesem Hintergrund gewinnt der Girls'Day weiter an Bedeutung. Der bundesweite Aktionstag soll Mädchen Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufe ermöglichen und dazu beitragen, Interessen unabhängig von tradierten Rollenbildern entwickeln zu können. Neben diesem Baustein sollte eine klischeefreie Berufsorientierung langfristig angelegt und stärker in strukturelle Maßnahmen eingebettet werden, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.