<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/css" href="/bundles/kompidesignkompetenzz/css/rss.css" ?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <channel>
        <generator>kompetenzz-rss-feeder</generator>
        <title>kompetenzz News</title>
        <copyright>kompetenzz, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., Am Stadtholz 24, 33609 Bielefeld </copyright>
        <link>https://www.kompetenzz.de</link>
        <description></description>
        <language>ger-DE</language>
        <atom:link href="https://www.kompetenzz.de/export/kompetenzz_rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
        <item>
            <title>Daten-Special: Entwicklungen bei Akademikerinnen in der IT</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Für viele Frauen führt der Weg in Informatik-Berufe über das Studium. Das aktuelle Daten-Special zeigt, in welchen Altersgruppen, Tätigkeitsfeldern und Anforderungsniveaus Akademikerinnen besonders vertreten sind und wie sich ihre Beteiligung im Zeitverlauf entwickelt hat.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[Zentrale Ergebnisse<p>Der Hochschulabschluss ist für Frauen der wichtigste Zugang in die IT. Mit 23,2 Prozent sind Frauen in Informatik und IT-nahen Studiengängen deutlich stärker vertreten als in entsprechenden Ausbildungsberufen mit 12,4 Prozent.</p><p>In hochqualifizierten IT-Tätigkeiten wächst die Beteiligung von Frauen mit Hochschulabschluss. Zwar bleiben diese Frauen unter den Expert*innen weiterhin unterrepräsentiert, gleichzeitig verzeichnete diese Gruppe innerhalb der letzten zehn Jahre aber den stärksten Anstieg des Frauenanteils, von 13,8 % auf 19,7 %.</p><p>Bei den Berufsgruppen finden sich die höchsten Frauenanteile unter Akademiker*innen bei der IT-Systemanalyse, Anwenderberatung und im IT-Vertrieb. Hier lag der Frauenanteil 2025 bei 27,2 % und damit höher als in allen anderen betrachteten IT-Berufsgruppen. Softwareentwicklung und Programmierung haben trotz positiver Entwicklung einen niedrigen Frauenanteil unter Akademiker*innen. 2025 lag dieser bei lediglich bei 15,9 %. </p>Über Tech2stay<p>Tech2stay ist ein Verbundprojekt der Hochschule Heilbronn, des Kompetenzzentrums Technik Diversity Chancengleichheit e. V. und der Gesellschaft für Informatik e. V. Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderlinie "MissionMINT – Frauen gestalten Zukunft" gefördert.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-10-09T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/daten-special-akademikerinnen</link>
            <guid isPermaLink="false">349ef3849a6889641e4f8551d7dea1ed</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Frauen in der IT: Eine Frage von Zeit, Geld und Strukturen</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Am 3. Dezember 2026 spricht Prof.'in Dr.'in Aysel Yollu-Tok in der digitalen Impulsreihe "Chancengleichheit neu denken" über Frauen in der IT. In 25 Minuten fragt die Ökonomin, wann und warum Frauen der Branche verloren gehen, wie sich Ungleichheiten bei Einkommen, Gründungskapital und Vermögen zeigen und welche Rolle Arbeits- und Organisationskulturen dabei spielen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. </p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Wie erreichen wir Chancengleichheit in der IT? Und wer muss sich dafür eigentlich verändern? Mit der digitalen Impulsreihe "Chancengleichheit neu denken" lädt kompetenzz regelmäßig dazu ein, neue Perspektiven zu entwickeln und gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen. </p><p>In ihrem Impuls "Frauen in der IT: Eine Frage von Zeit, Geld und Strukturen" legt Prof.'in Dr.'in Aysel Yollu-Tok drei Perspektiven übereinander: </p><p>➡️ Zeit: Entlang des Lebensverlaufs wird sichtbar, wann und warum Frauen der IT verloren gehen. ➡️ Geld: Ungleichheiten zeigen sich bei Einkommen, Gründungskapital und Vermögen. ➡️ Strukturen: Arbeits- und Organisationskulturen prägen, wer bleibt und wer geht. </p><p>Im Mittelpunkt steht ein Perspektivwechsel: weg von der Frage, wie Frauen sich an die IT-Branche anpassen müssen, hin zu der Frage, wie Strukturen verändert werden müssen, um Geschlechtergerechtigkeit zu ermöglichen. Der Impuls trifft damit eine Frage, die kompetenzz im BMFTR-geförderten Verbundprojekt Tech2stay gemeinsam mit der Hochschule Heilbronn und der Gesellschaft für Informatik e. V. auch empirisch untersucht. </p><p>🗓️ 03. Dezember 2026 | ⏰ 12:30 Uhr |📍 Online via WebEx </p><p>Der Impuls schließt zudem an einen früheren Beitrag der Reihe an: Prof.'in Dr.'in Nicola Marsden hat in „Technik gestalten, Diversity sichern: Mit KI zu mehr Chancengleichheit" gezeigt, wie Diskriminierung in technischen Produkten und Entwicklungsprozessen verankert ist. Aysel Yollu-Tok richtet den Blick nun auf die ökonomische Seite derselben Branche: auf Erwerbsverläufe, Vermögen und Organisationskulturen. Zusammen ergeben beide Impulse ein Bild davon, an welchen Stellschrauben Chancengleichheit in der IT ansetzen kann. </p><p>Prof.'in Dr.'in Aysel Yollu-Tok ist Professorin für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) und Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend leitete sie die Sachverständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Bei kompetenzz ist sie Beisitzerin im Vorstand.  </p><p>Link zur Teilnahme per webex</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-10-08T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/impuls-yollu</link>
            <guid isPermaLink="false">bd60cbbd0abf62a1f334625aaec689a5</guid>
        </item>
        <item>
            <title>InnoLab Vielfalt lädt zum Online-Seminar ein: Jetzt anmelden!</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Das InnoLab Vielfalt lädt am 14. Oktober 2026 von 11 bis 12 Uhr zum Online-Seminar "Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten als Grundlage für inklusive Organisationen" mit Deniz Yildirim-Caliman. Die Anmeldung ist für alle Interessierten kostenlos.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Wer Vielfalt fördern und Diskriminierung abbauen möchte, braucht belastbare Informationen über die Zusammensetzung der eigenen Organisation und die Erfahrungen ihrer Beschäftigten. Differenzierte und intersektionale Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten (ADGD) helfen dabei, Ungleichheiten sichtbar zu machen, Bedarfe zu erkennen und Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln.</p><p>Das Seminar bietet einen praxisnahen Einstieg in das Thema und richtet sich an alle, die Vielfalt und Chancengerechtigkeit in ihren Organisationen strategisch und evidenzbasiert voranbringen möchten. Deniz Yildirim-Caliman zeigt anhand von Beispielen und Erfahrungen aus zehn Jahren Praxis, wie differenzierte Datenerhebungen gestaltet werden können und welche Potenziale, aber auch Herausforderungen damit verbunden sind.</p><p>ReferentinDeniz Yildirim-Caliman ist Co-Gründerin & Wissenschaftliche Leitung des Zentrum für Data-driven Empowerment, Leadership und Advocacy (zedela) gUG.</p><p>Über das InnoLab VielfaltDas Innovationslab Mission Vielfalt (kurz: InnoLab Vielfalt) schafft Kommunen einen sicheren Raum für Austausch und Innovation, um diskriminierungssensible Verwaltungspraxis gemeinsam weiterzuentwickeln. Ziel ist es, den Wandel zu inklusiven, demokratischen und modernen Verwaltungen nachhaltig zu verankern und bundesweit übertragbare Strukturen zu schaffen.</p><p>Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Programms "Demokratie leben!" und ist beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-10-07T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/online-seminar_innolab_14.-oktober</link>
            <guid isPermaLink="false">ddb7d2a7be61072a5b10048b536990c0</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Jetzt online: Nachbericht zur meta-IFiF-Abschlusstagung</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Am 30. September 2026 veranstaltete das kompetenzz-Projekt Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) die Abschlusstagung "Innovative Frauen sichtbar machen – Hochschulkommunikation & Gleichstellung gestalten Wandel" im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in Berlin. Mehr als 150 Gäste vor Ort und 350 im Livestream verfolgten die Veranstaltung. Der Nachbericht mit zentralen Ergebnissen, Impulsen und Empfehlungen der Tagung steht jetzt online zur Verfügung. </p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Vertreter*innen aus Wissenschaft, Hochschulleitung, Gleichstellung und Kommunikation diskutierten auf der Veranstaltung, wie Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen dazu beitragen können, Wissenschaftlerinnen und ihre Leistungen nachhaltig sichtbar zu machen. Zentral war die Frage, welche Strukturen dafür verändert werden müssen und wie Hochschulleitungen, Kommunikation und Gleichstellung zusammenwirken können. </p><p>Eine Keynote, eine Podiumsdiskussion, Projektimpulse, Lightning Talks, zwei Innovation Walks und ein Workshop boten vielfältige Einblicke. Zum Abschluss stellte meta-IFiF die neue Handreichung „Innovative Frauen sichtbar machen. Handreichung für Kommunikation & Gleichstellung in Hochschulen, Unternehmen und Organisationen“ vor. Im anschließenden Dialog ging es darum, wie die Empfehlungen in Hochschulen und anderen Organisationen umgesetzt werden können und welche Verantwortung Hochschulleitungen, Fachbereiche und Wissenschaftskommunikation dabei übernehmen. </p><p>Die zentralen Inhalte und Erkenntnisse der Tagung finden Sie jetzt in dem Nachbericht.  </p><p>Das Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) ist bei kompetenzz angesiedelt und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Förderrichtlinie Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern (Innovative Frauen im Fokus). </p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-10-07T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/nachbericht_meta-ifif-abschlusstagung</link>
            <guid isPermaLink="false">7c8803490759295f37bdd2c9d0835fa0</guid>
        </item>
        <item>
            <title>kompetenzz beim 3. Gleichstellungstag</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Mit über 1.000 Teilnehmenden, rund 40 Ständen auf der Fachmesse und mehr als 50 Panels, Workshops und Bühnenbeiträgen bot der 3. Gleichstellungstag vielfältige Möglichkeiten, Einblicke in die eigene Arbeit für mehr Chancengerechtigkeit zu geben, Wissen zu teilen und Erfahrungen auszutauschen. </p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>kompetenzz nutzte diese Gelegenheit und war mit zwei Projekten auf der Fachmesse vertreten: dem Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) und der Initiative Klischeefrei. Beide Projekte präsentierten ihre Arbeit an einem eigenen Stand. </p><p>Nach der Begrüßung durch das Direktorium der Bundesstiftung Gleichstellung, Lisi Maier und Dr. Arn Sauer, eröffnete Prof. Dr. Enzo Weber, Wirtschaftswissenschaftler und Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), den Tag mit einer Keynote zu gleichstellungspolitischen Entwicklungen und Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. In ihrem anschließenden Grußwort betonte Mareike Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dass Gleichstellung kein Selbstzweck, sondern ein Verfassungsauftrag sei. </p><p>Im Anschluss öffnete die Fachmesse ihre Türen. Am Stand des Metavorhabens meta-IFiF drehte sich alles um das Thema Sichtbarkeit. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für Chancengerechtigkeit: Denn nur wer sichtbar ist, wird wahrgenommen, und nur so finden Ideen, Perspektiven und Impulse Gehör und nur so erfahren Leistungen angemessene Anerkennung. </p><p>Ines Großkopf (kompetenzz) und Julia Meyer (kompetenzz) hatten eine Vielzahl an Informationsmaterialien zu den 36 Projekten der Förderlinie "Innovative Frauen im Fokus" im Gepäck. Sie informierten über die vielfältigen Forschungsergebnisse und erprobten Maßnahmen der Projekte, mit denen Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation sichtbarer gemacht werden. Das Themenspektrum reicht von psychologischen Einflussfaktoren auf Sichtbarkeit und bestehenden Gender Gaps über KI-Biases bis hin zu Fragen der ökologischen Transformation und Nachhaltigkeit. Auch Ansätze für eine stärkere Sichtbarkeit von Frauen in MINT-Bereichen mit weiterhin geringem Frauenanteil wurden vorgestellt. </p><p>Am Stand der Initiative Klischeefrei informierten Arzu Şahin (kompetenzz) und Vaclav Demling (BIBB) über die zahlreichen praxisnahen Angebote der Initiative. Dazu gehören die Methodensets "Klischeefrei fängt früh an" für die Kita, "Klischeefrei durch die Grundschule" mit den beliebten Oma-Eda-Büchern, die auch als E-Books und Hörbücher in mehreren Sprachen verfügbar sind, sowie "Klischeefrei macht Schule". In den Gesprächen mit den Standbesucher*innen wurde deutlich: Klischees wirken nicht nur bei der Berufswahl. Sie prägen auch, wer zu Hause welche Aufgaben übernimmt, wer Sorgearbeit leistet und wie unbezahlte Arbeit verteilt ist. </p><p>Darüber hinaus nahmen die kompetenzz-Kolleginnen an verschiedenen Workshops teil. Sowohl dort als auch im Austausch mit den Besucher*innen an den beiden Messeständen entstanden zahlreiche anregende Gespräche sowie neue Anknüpfungspunkte für Vernetzung und zukünftige Zusammenarbeit. </p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-10-07T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/kompetenzz-beim-3.-gleichstellungstag</link>
            <guid isPermaLink="false">fc39afd824fa23f969c4fe732cb0feab</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Kommunale Vertreter*innen diskutieren über Wohnen, Mobilität und Nachbarschaft im Quartier</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Wie müssen die unmittelbaren Lebensräume der Menschen in den Kommunen gestaltet sein, damit dort alle gut aufwachsen und gut alt werden können? Um diese Frage drehte sich der digitale Fachtag im Zukunftsraum Demografie am 29. September 2026. Mehr als 150 kommunale Akteur*innen nahmen teil, diskutierten untereinander und brachten ihre Perspektiven ein.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Der erste digitale Fachtag im Zukunftsraum Demografie am 9. Dezember 2025 widmete sich dem Thema "Sorgende Gemeinschaften".  Auch bei diesem Fachtag stand das "vor Ort" im Mittelpunkt: die eigene Wohnung, die Nachbarschaft, Mobilität im Alltag und die Frage, wie Kommunen Lebensräume gestalten können, die Teilhabe, Selbstständigkeit und soziale Verbundenheit ermöglichen. Die Veranstaltung bildete den Abschluss des Themenquartals "Wohnen, Mobilität & Stadtentwicklung".</p><p>Dr. Miriam Saati, Leiterin der Unterabteilung 62 im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), begrüßte die Teilnehmer*innen und hob den besonderen Wert der Teilnahme kommunaler Vertreter und Vertreterinnen an dem Digitalen Fachtag hervor. Denn durch die rege Beteiligung der Kommunen und das Einbringen ihrer Perspektiven zu dem, was vor Ort geschieht, können im Zukunftsraum Demografie Erkenntnisse und Ergebnisse für Verwaltungen und Politik gewonnen werden.</p><p>Die Impulse aus Wissenschaft und Praxis machten deutlich, dass altersgerechtes Wohnen weit mehr ist als eine bauliche Frage, nämlich eine sehr persönliche Angelegenheit, unabhängig vom Alter. Es wurde immer wieder betont, wie wichtig es ist, bei diesen Themen alle Generationen im Blick zu haben. Diskutiert wurden unter anderem die Voraussetzungen für ein gutes Leben in der eigenen Häuslichkeit, die Bedeutung des unmittelbaren Wohnumfelds sowie neue Wohn- und Lebensformen im Alter. Dabei wurde auch die Aktualität des Themas vor dem Hintergrund der Debatte um das Pflegeneuordnungsgesetz deutlich.</p><p>Besonders intensiv wurde darüber gesprochen, wie sich das Leitbild des "Ageing in Place" verändert, wenn Menschen nicht nur zu Hause alt werden möchten, sondern aufgrund fehlender Alternativen dort alt werden müssen. Welche Rolle spielen dabei gemeinschaftliche Wohnformen? Wie können Kommunen die passenden Rahmenbedingungen schaffen? Und wie wichtig ist die Identifikation mit dem eigenen Quartier?</p><p>Praxisbeispiele aus Emsdetten und Bad Bevensen zeigten, wie unterschiedlich Kommunen diese Herausforderungen angehen und welche zentrale Rolle die Beteiligung der Bürger*innen dabei spielt.</p><p>Die Teilnehmenden hatten über Diskussionsrunden, Kleingruppenarbeit und den Chat jederzeit die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und haben zahlreich ihre Erfahrungen, Fragen und Anregungen geteilt. Dabei zeichnete sich unter anderem ein großes Interesse an Mobilitätsfragen im ländlichen Raum sowie an Wohn- und Lebensformen im Alter ab.</p><p>Der Fachtag ermöglichte viel Austausch und Erkenntnisgewinn und wurde durchweg positiv bewertet.</p><p>Der Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-10-06T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/rueckblick-digitaler-fachtag-wohnen-mobilitaet-2026</link>
            <guid isPermaLink="false">8a762bc877383cb1c234d24e916095d6</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Hohe Nachfrage an Mikroförderung für Kommunen</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>2026 hat eindeutig gezeigt: Eine Mikroförderung, wie wir sie im Rahmen des Zukunftsraums Demografie anbieten, ist ein wirksames Mittel für die Unterstützung von Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels in den Städten, Gemeinden und und Landkreisen. Die Nachfrage war groß, sodass die Mittel voll ausgeschöpft sind.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Die Fördermittel werden vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung gestellt. Jede Kommune kann pro Jahr einen Antrag bis zu einer Summe von 5.000 Euro stellen. Eingesetzt werden kann das Geld für externe Beratung, die Prozesse vor Ort moderieren und begleiten. Außerdem sind Reisekosten zur interkommunalen Vernetzung förderfähig.</p>Das wurde 2026 dank der Mikroförderung angestoßen<p>Von lebendigen Dörfern über starke Ehrenamtsnetzwerke bis hin zu neuen Strategien für Pflege, Wohnen und gesellschaftliche Teilhabe: Die 121 Anträge der Mikroförderung 2026 spiegeln die große Bandbreite kommunaler Demografiearbeit wider. Besonders häufig geht es darum, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen, Angebote für ältere Menschen weiterzuentwickeln und Jugendliche stärker an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen. Daneben stehen generationengerechtes Wohnen, sorgende Gemeinschaften, inklusive Begegnungsorte, familienfreundliche Infrastruktur und eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge im Mittelpunkt.</p><p>Viele Kommunen nutzen die Förderung zudem, um ihre Zusammenarbeit mit Vereinen, sozialen Einrichtungen, Unternehmen und Nachbarkommunen neu zu gestalten. So entstehen aus lokalen Herausforderungen konkrete Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft vor Ort.</p><p>Auch 2027 wird es wieder eine Mikroförderung im Zukunftsraum Demografie geben. Eine Antragsstellung ist unkompliziert über ein Online-Formular ab ca. Ende Januar/ Anfang Februar möglich.</p><p>Der Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-10-01T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/mikrofoerderung-ueberblick-2026</link>
            <guid isPermaLink="false">f00b2619ef55821e9b0a5bfb33a24424</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wanderausstellung: Versäumte Bilder jetzt online entdecken</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Die Porträts und Geschichten der "Wanderausstellung: Versäumte Bilder" sind jetzt auch online verfügbar. Eine tolle Möglichkeit, mehr über bislang unsichtbare Pionierinnen zu erfahren. Die "Wanderausstellung: Versäumte Bilder" ist ein Teilprojekt des bei kompetenzz angesiedelten Metavorhabens "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF).</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Die digitale Galerie macht Frauen mithilfe KI-generierter Porträts sichtbar, deren Leistungen lange übersehen, verdrängt oder anderen zugeschrieben wurden. Aktuell sind dort 17 Wissenschaftlerinnen und Pionierinnen zu entdecken. Die Bilder wurden von der Fotografin und Wissenschaftskommunikatorin Gesine Born auf Grundlage historischer Quellen und mithilfe von Künstlicher Intelligenz geschaffen. </p><p>Mit jeder Station wächst sowohl die Wander- als auch die digitale Ausstellung um ein neues "versäumtes Bild". Dafür recherchieren die beteiligten Institutionen nach überlieferten Fotografien, anderen Abbildungen und biografischen Quellen zu einer Frau, die mit ihrer Geschichte oder ihrem Wirken mit der jeweiligen Einrichtung verbunden ist. Die Universität Würzburg, bei der die Wanderausstellung vom 17. September bis 26. Oktober 2026 zu sehen ist, hat dafür die Naturforscherin Barbara Thein (1775-1842) ausgewählt. Sie gilt als die erste dokumentierte wissenschaftlich tätige Frau der Universität. Trotz hoher fachlicher Anerkennung und Mitgliedschaften in renommierten naturwissenschaftlichen Gesellschaften musste sie jahrzehntelang um eine angemessene Bezahlung und institutionelle Anerkennung kämpfen. </p><p>Ebenfalls in der digitalen Galerie zu finden ist die Geschichte der Neonatologin Ingeborg Syllm-Rapoport (1912-2017). Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verweigerten ihr die Nationalsozialisten die Doktorprüfung, obwohl sie ihre Dissertation bereits eingereicht hatte. Nach Flucht, Neuanfang und einer bedeutenden Karriere in der DDR erhielt sie den Doktortitel schließlich im Alter von 102 Jahren. </p><p>Zu entdecken ist auch die Astronomin Maria Margaretha Winkelmann-Kirch (1670-1720), die 1702 als erste Frau einen Kometen entdeckte. Obwohl ihre wissenschaftlichen Leistungen anerkannt waren, wurde ihr eine offizielle Stellung an der Preußischen Akademie der Wissenschaften allein aufgrund ihres Geschlechts verwehrt. </p><p>Neben den Porträts bietet die Website Einblicke in die Entstehung der "versäumten Bilder", informiert über die Themen Sichtbarkeit, Gleichstellung und Künstliche Intelligenz und hält aktuelle Termine der bundesweiten Wanderausstellung bereit. Diese tourt von September 2026 bis April 2028 durch Deutschland und wächst an jeder Station um weitere Geschichten vergessener Pionierinnen. </p><p>Das Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) ist bei kompetenzz angesiedelt und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderrichtlinie Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern (Innovative Frauen im Fokus). Das Projekt "Wanderausstellung: Versäumte Bilder" ist Teil von meta-IFiF. </p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-09-28T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/wanderausstellung_online</link>
            <guid isPermaLink="false">34b422ada1804695a22345ade04fa47d</guid>
        </item>
        <item>
            <title>FEMTEC geht weiter – erste School in Berlin!</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Am 22. und 23. September 2026 kamen MINT-Studentinnen aus fünf Universitäten bei der Deutschen Telekom in Berlin zusammen, um sich zwei Tage lang mit beruflichen Perspektiven in MINT auseinanderzusetzen, neue Impulse mitzunehmen und sich miteinander zu vernetzen.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Mit dabei waren Studentinnen von der RWTH Aachen, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Technischen Universität Berlin, dem Karlsruher Institut für Technologie und der Universität Stuttgart.</p><p>Zum Auftakt stand gemeinsam mit der RWTH Aachen das Thema "Persönlichkeit & Karriere" im Mittelpunkt. Dabei ging es darum, die eigenen Stärken, Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten in den Blick zu nehmen.</p><p>Mit ihrer Expertise gestalten die FEMTEC-Unternehmenspartner Procter & Gamble Deutschland, EnBW, Fraunhofer-Gesellschaft, Daimler Truck AG, Deutsche Telekom und ABB die School mit. Ergänzt wurde das Programm durch Impulse und den Austausch mit Vorbildern aus Wissenschaft und Wirtschaft.</p><p>Genau davon lebt FEMTEC: Studentinnen aus verschiedenen MINT-Fächern und Universitäten zusammenzubringen und den Austausch mit Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen.</p><p>FEMTEC wird künftig unter dem Dach von kompetenzz gemeinsam mit den Partnerunternehmen und Universitäten koordiniert und weiterentwickelt. Das bundesweit etablierte Karriereförderprogramm für MINT-Studentinnen wurde 2001 gegründet und unterstützt seitdem erfolgreich junge Frauen auf ihrem Weg in Wissenschaft, Wirtschaft und Führungspositionen.</p><p> </p><p>Sie möchten als Unternehmen Teil des FEMTEC-Netzwerks werden, MINT-Talente kennenlernen und die nächste Programmphase aktiv mitgestalten? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an femtec@kompetenzz.de.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-09-23T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/femtec-geht-weiter</link>
            <guid isPermaLink="false">fb6a006e6b97c80952cd6b9101233d84</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Carola Herbst im Beirat der IT-Heldinnen</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Frauen in der IT sichtbar zu machen und vielfältige Berufs- und Karrierewege aufzuzeigen, gehört seit vielen Jahren zu den Themen, für die wir uns bei kompetenzz einsetzen. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Kollegin Carola Herbst ab sofort Teil des Beirats der IT-Heldinnen ist und dort unsere Expertise einbringt.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Die Initiative der Gesellschaft für Informatik macht Frauen aus der IT mit ihren Geschichten, Erfahrungen und ganz unterschiedlichen Karrierewegen sichtbar. So entstehen Vorbilder, die zeigen, wie vielfältig Informatik und Technologie sind und welche Möglichkeiten diese Berufsfelder bieten.</p><p>Damit noch mehr Geschichten erzählt und noch mehr Vorbilder sichtbar werden können, braucht es gemeinsames Engagement:</p>Jetzt nominieren:<p>Kennen Sie eine Frau aus der IT, deren Arbeit, Weg oder Perspektive mehr Sichtbarkeit verdient? Dann nominieren Sie sie als IT-Heldin unter nominierung.it-heldinnen.de</p><p>Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Beirat, der Gesellschaft für Informatik und der Community – und darauf, gemeinsam mehr Sichtbarkeit für Frauen in der IT zu schaffen.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-09-21T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/gi-it-heldinnen</link>
            <guid isPermaLink="false">e1c8610fcf5a9b798a2c2889805b1004</guid>
        </item>
        <item>
            <title>The Coach Effect – Coaching without Stereotypes</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Beim Community-Event "The Coach Effect – Coaching without Stereotypes", das am 11. September 2026 in Berlin stattfand, rückten ALBA BERLIN, der Berliner Basketball Verband (BBV) und Klischeefrei im Sport die Rolle von Trainerinnen in den Fokus. </p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Die FIBA Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 in Berlin sorgt für Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für den Basketball der Frauen in Deutschland. Gleichzeitig wächst der Ruf nach nachhaltigen strukturellen Verbesserungen im Sport. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Förderung von Trainerinnen.</p><p>Vor diesem Hintergrund haben der Basketballverein ALBA BERLIN, der Berliner Basketball Verband (BBV) und Klischeefrei im Sport im Rahmen der WM am 11. September 2026 das Community-Event "The Coach Effect – Coaching without Stereotypes" in der adidas Sports Base Berlin veranstaltet. Ziel war es, die wichtige Rolle von Trainerinnen im Basketball und darüber hinaus stärker in den Fokus zu rücken.</p><p>Ein besonderes Highlight waren die Duo Stories. Die Basketballspielerinnen Marie Gülich, Emily Bessoir, Nina Rosemeyer und Alex Wilke sowie Yngve Jentz, Spieler der TSV Bargteheide Bees, berichteten in kurzen Videos eindrucksvoll, welchen Einfluss ihre Trainerinnen auf ihre sportliche Karriere und persönliche Entwicklung hatten.</p><p>Vor Ort betonten Svenja Brunckhorst, Managerin für Mädchen- und Frauenbasketball bei ALBA BERLIN, und Landestrainerin Franzi Winckelmann, wie prägend Vorbilder im Coaching sein können. Deutlich wurde dabei auch die wichtige Rolle von Trainerinnen für die Nachwuchsförderung. Umso wichtiger sei es nun, an die positive Entwicklung im Frauen- und Mädchenbasketball anzuknüpfen und diese nachhaltig weiter voranzutreiben.</p><p>Im anschließenden Input von Klischeefrei im Sport wurde deutlich, dass Frauen auf den verschiedenen Lizenzstufen im Breiten- und Leistungssport deutlich unterrepräsentiert sind. Ihr Anteil liegt je nach Lizenzstufe lediglich zwischen 21 und 34 Prozent. Diese Unterrepräsentanz zeigt sich sportartübergreifend sowie in vielen einzelnen Sportarten, selbst dort, wo Frauen einen großen Teil der Mitgliedschaften ausmachen. Besonders auffällig: Mit steigender Lizenzstufe sinkt der Frauenanteil weiter. Ursachen hierfür sind unter anderem strukturelle und kulturelle Zugangsbarrieren, Geschlechterstereotype, ungleiche Fördermöglichkeiten sowie mangelnde Ressourcen und die geringe Sichtbarkeit von Vorbildern.</p><p>Für den abschließenden Paneltalk brachten Safa Semsary, Trainerin und Vorständin bei Polar Pinguin Berlin e. V., Kathi Hoffmann, Gründerin von THE GOOD RUN GmbH, und Arwen Schwedt, Trainerin beim Berliner Sportclub - Basketball e. V., ihre vielseitigen Erfahrungen aus Praxis sowie Vereins- und Verbandsarbeit ein. Sie sprachen über bestehende Widerstände und Hürden in sportlichen Strukturen, die den Zugang zu Coaching- und Führungsrollen für Frauen und FLINTA*-Personen erschweren. Gleichzeitig machten sie mit ihrem erfolgreichen Engagement deutlich, dass Veränderung möglich ist: Anhand konkreter Beispiele zeigten sie, wie geschlechterinklusive Ansätze im Sport erfolgreich umgesetzt werden können und welche positiven Effekte sie auf Teilhabe, Nachwuchsförderung und Teamkultur haben. </p><p>"The Coach Effect" machte deutlich: Sichtbarkeit, gezielte Förderung und strukturelle Veränderungen sind entscheidende Hebel, um Frauen und andere unterrepräsentierte (Geschlechter-)Gruppen für Trainer*innenrollen zu gewinnen und langfristig im Sport zu halten.</p><p>"Klischeefrei im Sport – No Stereotypes" wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Das Projekt ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) angesiedelt.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-09-16T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/the-coach-effect</link>
            <guid isPermaLink="false">0c548fbdadc229187e95a515e393445f</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wege zu mehr Chancengerechtigkeit im Sport</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Am 1. September stand beim Livestream "Diskriminierung im Profifußball" des Sozialministeriums Baden-Württemberg und der Antidiskriminierungsstelle des Landes die Frage im Mittelpunkt, wie eine offene und respektvolle Fankultur gestärkt werden kann. Mit dabei war auch das kompetenzz-Projekt "Klischeefrei im Sport – No Stereotypes". </p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Im Rahmen des Landesaktionsplans gegen Diskriminierung und Rassismus haben das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg und die Antidiskriminierungsstelle des Landes zu einem Livestream zum Thema Diskriminierung im Profifußball eingeladen. Im Fokus standen die Herausforderungen durch Rassismus und Sexismus im Fußball sowie Handlungsmöglichkeiten für einen diskriminierungsfreien Sport.</p><p>Zu den Gästen der Veranstaltung zählten die Ethnologin und Expertin für Rassismuskritik und Kulturwandel im Profifußball Rachel Etse sowie Pablo Thiam, Direktor des Talentwerks des VfL Bochum. Gemeinsam beleuchteten sie die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Rassismus im Fußball und diskutierten Ansätze zum Abbau diskriminierender Strukturen. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung hervorgehoben, rassistische Diskriminierung klar zu benennen und offen über entsprechende Erfahrungen und Missstände zu sprechen.</p><p>Auch Sexismus im Fußball wurde als vielschichtige Herausforderung thematisiert. Er zeigt sich in Organisationsstrukturen, bei der Besetzung von Führungs- und Entscheidungspositionen, im Trainer*innen- und Schiedsrichter*innenwesen sowie auf den Tribünen.</p><p>Für "Klischeefrei im Sport" nahm Projektleitung Juliana Groß an der Gesprächsrunde teil und brachte die Perspektive des Projekts in die Diskussion ein. Ein zentrales Ergebnis der Veranstaltung war die gemeinsame Einschätzung, dass Bildungs- und Sensibilisierungsangebote eine wichtige Voraussetzung dafür sind, Diskriminierung zu erkennen, einzuordnen und wirksam darauf reagieren zu können. Dies gilt sowohl für individuelles Handeln als auch für strukturelle Veränderungen innerhalb von Sportorganisationen.</p><p>Die Teilnehmenden waren sich darüber hinaus einig, dass diskriminierende Praktiken noch zu häufig unwidersprochen bleiben. Um nachhaltige Veränderungen zu erreichen, brauche es Verbündete, Empathie, Zivilcourage und die Bereitschaft, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen.</p><p>Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg sowie die Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg unter Leitung von Dr. Nina Guérin. Die gelungene Gesamtmoderation der Veranstaltung übernahm die Journalistin Mara Pfeiffer.</p><p>Der Mitschnitt der Veranstaltung ist auf dem YouTube-Kanal des Sozialministeriums Baden-Württemberg verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=xG1lwK7H0XM</p><p>"Klischeefrei im Sport – No Stereotypes" wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Das Projekt ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) angesiedelt.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-09-07T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/wege-zu-mehr-chancengerechtigkeit-im-sport</link>
            <guid isPermaLink="false">1a1a3da2737bc28c7803c0e7b1a6db4e</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Im Alter gut verbunden – Wohnen, Mobilität und Nachbarschaft im Quartier</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Wie können Kommunen Lebensräume so gestalten, dass Menschen auch im Alter selbstbestimmt, mobil und sozial eingebunden leben können? Der Zukunftsraum Demografie lädt alle kommunalen Akteurinnen und Akteure, Engagierte sowie Interessierte zu einem digitalen Fachtag ein, um diese Frage zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am 29. September 2026 von 09:30 bis 14:30 Uhr statt.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>„Wohnen, Mobilität und Stadtentwicklung“ lautet das Scherpunktthema im dritten Quartal im Zukunftsraum Demografie. Dem widmet sich auch der digitale Fachtag, der 2026 zum zweiten Mal stattfindet. 2025 drehte sich alles um sorgende Gemeinschaften. Ausgehend von diesem Leitbild richten wir den Blick auf die zentralen Themen Wohnen, Mobilität und nachbarschaftliches Miteinander im Quartier.</p><p>Erkenntnisse aus der ökologischen und sozialen Gerontologie zeigen, wie eng die Lebensqualität im Alter mit dem Wohnumfeld und den Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe verbunden ist. Gleichzeitig geben Praxisbeispiele aus städtischen und ländlichen Räumen Einblicke in innovative Ansätze der Quartiersentwicklung und zeigen, wie lebenswerte und generationengerechte Lebensräume vor Ort gestaltet werden können.</p><p>Im Rahmen des Fachtags wird es fachliche Impulse von Monika Schneider (Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnanpassung und Geschäftsführerin Wohnkonzepte Schneider gGmbH)und Daniel Schwertfeger (Wissenschaftlicher Fachreferent Geschäftsstelle Zukunftsraum Demografie) geben. Außerdem sind Perspektiven aus der kommunalen Praxis, moderierte Diskussionen und interaktive Austauschformate geplant.</p><p>Kommen Sie miteinander darüber ins Gespräch, wie Kommunen die Voraussetzungen schaffen können, damit Menschen im Alter gut verbunden, aktiv und selbstständig leben können.</p><p>Diese Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist erforderlich.</p><p>Falls Sie noch nicht im Zukunftsraum Demografie registriert sind, holen Sie das gerne nach und diskutieren Sie über den Fachtag hinaus mit anderen Mitgliedern aktuelle Themen rund um den demografischen Wandel.  </p><p>Der Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-09-01T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/ankuendigung-digitaler-fachtag-zukunfsraum-demografie-wohnen</link>
            <guid isPermaLink="false">8c9a3cf838e4cd504c515a2b49741980</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wenn Leistungen von Frauen unsichtbar bleiben</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>"Komm, mach MINT." als positives Beispiel gegen den Matilda-Effekt. Der Matilda-Effekt beschreibt ein Phänomen, das Frauen in Wissenschaft und Technik über lange Zeit begleitet hat und auch heute noch vorkommt: Ihre wissenschaftlichen Leistungen und Beiträge werden weniger anerkannt, unterschätzt oder männlichen Kollegen zugeschrieben.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Benannt wurde der Effekt nach der US-amerikanischen Frauenrechtlerin Matilda Joslyn Gage. Die Wissenschaftshistorikerin Margaret W. Rossiter prägte den Begriff 1993.</p><p>Der Effekt macht deutlich: Sichtbarkeit ist für Frauen nicht selbstverständlich und auch heute ist die Sichtbarkeit von Frauen ein relevantes Thema.</p><p>Frauen werden auch heute z. B. seltener in die mediale Berichterstattung einbezogen als ihre männlichen Kollegen. Insgesamt sind 74 Prozent der Expert*innen in TV-Informationsformaten männlich. Dies gilt auch für Bereiche, in denen annähernd gleich viele oder überwiegend Frauen arbeiten (Studie Sichtbarkeit und Vielfalt, 2021).</p><p>Ein Mangel an weiblichen Vorbildern macht sich insbesondere im MINT-Bereich bemerkbar. Der Frauenanteil an den Studienanfänger*innen in den MINT-Fächern lag 2025 in den MINT-Fächern bei gerade einmal 36 % (Datentool kompetenzz, 2025)</p><p>Komm, mach MINT. im französischen Deutschunterricht</p><p>Der Fremdsprachenfachverlag der Stuttgarter Klett-Gruppe, Éditions Maison des Langues, bringt in seinem neuen Lehrwerk "Fantastisch! Lycée 1re Programme 2025" das Thema Sichtbarkeit von Frauen in MINT ins französische Klassenzimmer. Das Projekt "Komm, mach MINT." wird darin als positives Beispiel gegen den Matilda-Effekt vorgestellt.</p><p>"Komm, mach MINT." setzt sich seit 2008 für Mädchen und Frauen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ein. Ziel des Projektes ist es, realistische Einblicke in MINT-Berufsfelder zu vermitteln, Rollenklischees zu überwinden und mehr Frauen für Studiengänge, Berufe und Karrieren in Wissenschaft und Technik zu begeistern. Dazu setzt das Projekt u.a. auf die Vermittlung von Rollenvorbildern – etwa über Interviews und Videoporträts mit MINT-Studentinnen und Frauen im MINT-Beruf.</p><p>Die Initiative geht auf den Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." zurück, der von 2008 bis 2021 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (heute: BMFTR) gefördert wurde. Nach dem Ende der Projektförderung wurde “Komm, mach MINT.“ durch das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. verstetigt. Die Website wird kontinuierlich gepflegt und weiterentwickelt und bleibt damit eine etablierte Informations- und Servicestelle für Mädchen und Frauen, die sich für MINT interessieren.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-08-31T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/matilda-effekt</link>
            <guid isPermaLink="false">c0b47ca74287be2bb358fb96a6533cd9</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wissenschafts-Praxis-Dialog auf dem INFORMATIK-Festival in Dresden</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Wie können Unternehmen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Frauen langfristig in der IT bleiben und ihr volles Innovationspotenzial entfalten können? Dieser Frage widmete sich das Forschungsprojekt Tech2stay im Wissenschafts-Praxis-Dialog am 23. September auf dem Informatik-Festival der Gesellschaft für Informatik in Dresden.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[Resilienz & Retention: Rahmenbedingungen für Frauen in der IT stärken<p>23.09.2026 | 14 bis 18 Uhr | TU Dresden</p><p>Im ersten Teil des Tech2stay-Workshops stehen aktuelle Forschungsergebnisse zu zentralen Faktoren für den Verbleib und die Teilhabe von Frauen in der IT im Mittelpunkt. Thematisiert werden unter anderem Arbeitskultur und Rahmenbedingungen, Allyship, intersektionale Karrierebarrieren und menschenzentrierte Künstliche Intelligenz. Darüber hinaus werden erste Ergebnisse der Tech2stay-Befragung zum Verbleib und Ausstieg in der IT-Arbeitswelt vorgestellt.</p><p>Für den Wissenschafts-Praxis-Dialog konnten zahlreiche Expertinnen und Experten gewonnen werden: Prof.'in Dr.'in Nicola Marsden, Dr.'in Monika Pröbster, Edda Sellin, Brigitte Merz, Julie Barth, Dr.'in Annelie Rothe-Wulf, Prof.'in Dr.'in Selcan Ipek-Ugay, Fatma Zaatir, Prof.'in Dr.'in Juliane Siegeris, Prof. Dr. Jörn Freiheit, Dr.'in Miriam Bröckel und Dr.'in Viola Riemann.</p><p>Im zweiten Teil des Workshops geht es um die praktische Umsetzung: Die Teilnehmenden lernen Methoden zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit kennen und reflektieren, wie sich diese auf die eigene berufliche Praxis übertragen lassen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend im Plenum zusammengeführt und gemeinsam diskutiert.</p>Über Tech2stay<p>Tech2stay ist ein Verbundprojekt der Hochschule Heilbronn, des Kompetenzzentrums Technik Diversity Chancengleichheit e. V. und der Gesellschaft für Informatik e. V. Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderlinie "MissionMINT – Frauen gestalten Zukunft" gefördert.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-08-31T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/tech2stay-auf-dem-informatik-festival</link>
            <guid isPermaLink="false">2c3b825c038aa647774bac93c2e3dc1e</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Neuer Denkanstoß: Here To Hoop – Basketball für Mädchen* und FLINTA*-Personen</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Mit "Here To Hoop" wächst die Kategorie "Denkanstoß" von dem kompetenzz-Projekt "Klischeefrei im Sport" weiter. Das Projekt "Here To Hoop" ist ein Basketball-Programm für Mädchen* und FLINTA*-Personen in Berlin.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Die FIBA Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen in Berlin steht vor der Tür. Das Turnier ist mehr als ein sportlicher Höhepunkt: Unter dem Motto "We Own The Game" soll die Heim-WM auch ein Zeichen für Gleichberechtigung und Vielfalt setzen.</p><p>Denn wie in vielen anderen Sportarten zeigt sich auch im Basketball eine Unterrepräsentanz von Frauen und Mädchen, sowohl als Spielerinnen als auch im Coaching. Das Team von „Here To Hoop“ möchte das ändern: Das kostenlose Basketball-Programm schafft vielfältige Angebote, die niedrigschwellig und ohne Leistungsdruck zugänglich sind. Interessierte Mädchen* und FLINTA*-Personen müssen weder Vorerfahrung mitbringen noch sich unmittelbar für eine Vereinsmitgliedschaft entscheiden.</p><p>Die regelmäßigen "FLINTA* Open Sessions" schaffen einen geschützten und offenen Raum, in dem die Teilnehmenden Basketball ausprobieren, nach einer Pause wieder einsteigen oder einfach gemeinsam spielen können. Mit dem Format "HereToHoop goes Kiez" bringt das Team diese Angebote zudem in unterschiedliche Berliner Bezirke und damit direkt in die Lebensrealität der Teilnehmenden.</p><p>Darüber hinaus wurde mit "HereToCoach" ein eigenes Qualifizierungsprogramm für den Einstieg ins Coaching entwickelt. Die Teilnehmenden werden durch Workshops, Praxiseinheiten, Hospitationen und Mentoring begleitet.Das Projekt "Here To Hoop" zeigt, wie Mädchen* und FLINTA*-Personen durch niedrigschwellige Angebote und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen erreicht und langfristig für den Sport gewonnen werden können.</p><p>Scoring Girls*, FUSSBALL KANN MEHR, Ready. Set. Coach., 100% Sport und mehr: In der Rubrik "Denkanstoß" von "Klischeefrei im Sport" werden sportartenübergreifend Projekte, Initiativen, Organisationen und engagierte Personen vorgestellt, die sich innovativ für Geschlechtergerechtigkeit und eine klischeefreie Sportkultur einsetzen. Ziel ist es, die Aktivitäten dieser Akteur*innen in der Sportwelt sichtbar zu machen, die Vernetzung zu fördern und zu ähnlichen Aktionen sowie zum Erfahrungsaustausch anzuregen.</p><p>Welche Ansätze hinter "Here To Hoop" stehen und welche Erfahrungen das Team bei der Förderung von Mädchen* und FLINTA*-Personen im Basketball gesammelt hat, lässt sich im neuen Denkanstoß nachlesen.</p><p>"Klischeefrei im Sport – No Stereotypes" wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Das Projekt ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) angesiedelt.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-08-26T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/neuer-denkanstoss-here-to-hoop-basketball-fuer-maedchen-und-flinta-personen</link>
            <guid isPermaLink="false">08941759205df2b43b53dcec1150077d</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Vom Azubi zum Fachinformatiker bei kompetenzz</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Als erster Auszubildender von Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) hat Rohullah Mazlumyar einen besonderen Weg im Verein eingeschlagen. Seit 2023 ist er Teil des Teams. Jetzt hat er seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration erfolgreich abgeschlossen und verstärkt das Technik-Team nun weiterhin als Fachinformatiker.</p><p>Im Interview spricht er über seine Zeit bei kompetenzz, prägende Erfahrungen während der Ausbildung und seine Wünsche für die Zukunft.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Lieber Rohullah, herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung! Wie hast du deine Ausbildungszeit bei kompetenzz insgesamt erlebt?</p><p>Dankeschön, meine Ausbildungszeit bei kompetenzz war eine unglaublich wertvolle und schöne Zeit. Ich bin jeden Morgen gerne zur Arbeit gekommen, weil mich hier jeden Tag neue Aufgaben und neue Möglichkeiten zum Lernen erwartet haben. Besonders schätze ich, dass ich nicht nur fachlich viel lernen durfte, sondern auch persönlich gewachsen bin. Ich konnte an spannenden Projekten mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und erleben, wie wichtig gute Zusammenarbeit ist. Rückblickend bin ich sehr dankbar für diese Zeit, denn sie hat mich sowohl beruflich als auch als Mensch geprägt.</p><p>Was hat dir während deiner Ausbildung besonders gut gefallen?</p><p>Am meisten haben mir die Menschen gefallen. Bei kompetenzz herrscht eine offene, hilfsbereite und wertschätzende Atmosphäre. Man kann jederzeit Fragen stellen, bekommt Unterstützung und lernt jeden Tag voneinander.Natürlich hat mir auch die technische Arbeit sehr viel Freude bereitet – besonders die Themen Netzwerktechnik, Linux, Server und IT-Infrastruktur. Aber das Schönste war für mich, dass Technik hier immer Teamarbeit bedeutet. Gemeinsam Lösungen zu finden und voneinander zu lernen macht die Arbeit besonders spannend.</p><p>Welche Kompetenzen konntest du in dieser Zeit entwickeln?</p><p>Ich habe mich in den vergangenen Jahren sowohl fachlich als auch persönlich stark weiterentwickelt. Natürlich konnte ich viele technische Fähigkeiten in den Bereichen Systemadministration, Netzwerke und IT-Sicherheit aufbauen. Noch wichtiger war für mich aber, zu lernen, wie man Herausforderungen ruhig angeht, Verantwortung übernimmt und gemeinsam im Team Lösungen entwickelt. Ich lerne sehr gerne und bin überzeugt, dass Lernen niemals aufhört. Jede neue Aufgabe ist eine Chance, sich weiterzuentwickeln. Diese Einstellung hat mich durch meine gesamte Ausbildung begleitet und wird mich auch in Zukunft begleiten.</p><p>Wenn du auf die letzten Jahre zurückblickst: Worauf bist du besonders stolz?</p><p>Am meisten bin ich auf meine persönliche Entwicklung stolz.</p><p>Wenn ich zurückblicke, sehe ich, wie viel ich gelernt habe – fachlich, aber auch menschlich. Ich habe gelernt, geduldig zu bleiben, nicht aufzugeben und Herausforderungen als Chancen zu sehen. Besonders stolz macht mich, dass ich heute besser weiß, dass man mit Motivation, Ausdauer und der Bereitschaft zu lernen viel erreichen kann.</p><p>Du bleibst kompetenzz als Fachinformatiker für Systemintegration erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Wie fühlt es sich an, nun vom Auszubildenden zum festen Teammitglied zu werden?</p><p>Es fühlt sich großartig an. Für mich bedeutet dieser Schritt vor allem Vertrauen und Verantwortung. Während der Ausbildung musste ich meine Zeit zwischen Berufsschule, Prüfungen und Arbeit aufteilen.Jetzt freue ich mich darauf, meine ganze Energie in unsere Projekte einzubringen, das Team aktiv zu unterstützen und gemeinsam die Zukunft unserer IT mitzugestalten.</p><p>Auf welche Aufgaben und Herausforderungen freust du dich in deiner neuen Rolle besonders?</p><p>Ich freue mich besonders darauf, als Systemadministrator mehr Verantwortung zu übernehmen und weiterhin jeden Tag Neues zu lernen. Die IT entwickelt sich ständig weiter – genau das begeistert mich. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen neue Ideen umzusetzen, Prozesse zu verbessern und Lösungen zu entwickeln, die den Menschen ihre Arbeit erleichtern. Denn hinter jeder Technik stehen am Ende Menschen. Wenn unsere Arbeit anderen hilft, macht mich das besonders glücklich.</p><p>Würdest du kompetenzz als Ausbildungsstelle empfehlen? </p><p>Ja, ohne zu zögern. kompetenzz bietet nicht nur eine sehr gute fachliche Ausbildung, sondern auch ein Umfeld, in dem man sich persönlich entwickeln kann. Hier wird man unterstützt und ermutigt, eigene Ideen einzubringen.Wer neugierig ist, gerne lernt und Teil eines engagierten Teams sein möchte, findet hier ideale Voraussetzungen. Deshalb würde ich kompetenzz jederzeit weiterempfehlen.</p><p>Du bist bei kompetenzz nicht nur als Teil des Technik-Teams, sondern auch als Sportler bekannt: Spielst du mit deinen Kolleg*innen hier lieber Tischtennis oder Basketball? </p><p>Ich mag beides. Aber wenn ich mich entscheiden muss, gewinnt Tischtennis. 😊 Vielleicht, weil man dort – genau wie in der IT – mit Konzentration, Ausdauer und dem richtigen Timing am weitesten kommt.</p><p>Vielen Dank für das Interview und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung Rohullah! </p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-08-26T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/vom-azubi-zum-fachinformatiker-bei-kompetenzz</link>
            <guid isPermaLink="false">d3e4d61aab3342252c2e0ed9832b3e49</guid>
        </item>
        <item>
            <title>meta-IFiF-Handlungsempfehlungen für mehr Sichtbarkeit</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Frauen leisten wichtige Beiträge zu Wissenschaft, Forschung und Innovation, doch ihre Expertise und ihre Erfolge sind noch immer nicht selbstverständlich sichtbar. Wie können Hochschulen, Unternehmen und andere Organisationen das ändern?</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Konkrete Antworten gibt die neue Handreichung "Innovative Frauen sichtbar machen. Handreichung für Kommunikation & Gleichstellung in Hochschulen, Unternehmen und Organisationen". Die Publikation des bei kompetenzz angesiedelten Metavorhabens meta-IFiF verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Handlungsempfehlungen, inspirierenden Praxisbeispielen, hilfreichen Tools und einer Roadmap für die Umsetzung. </p><p>meta-IFiF begleitet und vernetzt die 36 Forschungs- und Umsetzungsprojekte der BMFTR-Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus". Die neue Handreichung bündelt Erkenntnisse aus diesen Projekten sowie aus weiteren Initiativen und Organisationen. Sie zeigt praxisnah, wie die Sichtbarkeit und Repräsentanz von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation systematisch und nachhaltig gestärkt werden können. </p><p>Die Publikation fokussiert zunächst die Ausgangssituation: Frauen sind trotz hoher Qualifikation weiterhin seltener in Führungspositionen vertreten, erhalten weniger öffentliche Aufmerksamkeit und bleiben bei Auszeichnungen, Medienpräsenz und der Anerkennung von Leistungen unterrepräsentiert. Als Ursachen werden unter anderem Geschlechterstereotype, ungleiche Sorgearbeit sowie Vorurteile bei der Bewertung von Kompetenz und Leistung benannt. </p><p>Die Handlungsempfehlungen konzentrieren sich auf vier zentrale Themenfelder: </p> Sichtbarkeit strukturell verankern: Gleichstellung und Sichtbarkeit sollten als strategische Organisationsziele verankert werden. Dazu gehören faire und transparente Auswahlverfahren, eine geschlechtersensible Kommunikation sowie Rahmenbedingungen, die allen Personen gleiche Chancen auf Karriereentwicklung und Sichtbarkeit eröffnen.  Sichtbarkeit langfristig erhöhen: Statt auf einzelne Kampagnen oder Aktionstage zu setzen, empfiehlt die Handreichung kontinuierliche und strategisch geplante Maßnahmen. Expertinnen sollten systematisch erfasst, leichter auffindbar gemacht und dauerhaft in der internen und externen Kommunikation berücksichtigt werden.  Role Models sichtbar machen: Sichtbare Vorbilder können stereotype Berufs- und Rollenbilder aufbrechen, Orientierung geben und neue Karrierewege vorstellbar machen. Dabei sollten Frauen nicht als Ausnahmeerscheinungen dargestellt werden. Im Mittelpunkt stehen ihre fachliche Expertise, ihre Leistungen und die Vielfalt ihrer Karrierewege.  Frauen für Sichtbarkeit empowern: Mentoring, Trainings, Netzwerke sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote können Frauen dabei stärken, ihre Sichtbarkeit selbstbestimmt zu gestalten. Organisationen sollten dabei auch mögliche Risiken öffentlicher Präsenz berücksichtigen und geeignete Schutz- und Unterstützungsstrukturen bereitstellen. <p> </p><p>Von der Empfehlung zur Umsetzung </p><p>Eine Roadmap am Ende der Handreichung übersetzt die Empfehlungen in fünf Schritte: von der strategischen Verankerung über die Veränderung organisationaler Strukturen und die Stärkung von Kompetenzen bis hin zur aktiven Kommunikation, Evaluation und Verstetigung. </p><p>Damit macht die Publikation deutlich: Mehr Sichtbarkeit entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern erfordert einen langfristigen organisationalen Veränderungsprozess. Ziel sind mehr Chancengleichheit, fairere Prozesse und eine Innovationskultur, in der die Leistungen und Potenziale von Frauen selbstverständlich sichtbar sind. </p><p>Weitere Informationen und Download</p><p> </p><p>Das Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) ist bei kompetenzz angesiedelt und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Förderrichtlinie Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern (Innovative Frauen im Fokus). </p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-08-20T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/meta-ifif-handlungsempfehlungen</link>
            <guid isPermaLink="false">8fd07910d32e45ee69879119bfd46e2d</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Preisverleihung  Quantum Future Award 2026</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Auch 2026 zeichnet das BMFTR wieder herausragende Promotions- und Masterarbeiten auf dem Gebiet der Quantentechnologien aus. Das Finale und die Verleihung finden am 20. November in Berlin statt. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[<p>Gemeinsam mit der Quantentechnologien-Community hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Frühjahr 2018 das Quantum Future Programm gestartet. Teil des Programms ist der Quantum Future Award. Mit diesem Preis zeichnet das BMFTR herausragende und innovative wissenschaftliche Arbeiten mit deutlichem Anwendungsbezug auf dem Gebiet der Quantentechnologien aus. Der Studienpreis wird in den Kategorien Master- und Promotionsarbeiten ausgeschrieben.</p><p>Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) unterstützt dieses Engagement, insbesondere zur Steigerung von Frauen in Innovation und MINT.</p>Wer kann teilnehmen?<p>Bewertet werden Arbeiten aus allen Bereichen der Natur-, Ingenieur- und Informationswissenschaften, die</p> eine technische Ausnutzung kontrollierter Quantenzustände zum Inhalt haben (sog. Quantentechnologien der zweiten Generation) und in den letzten vier Jahre an einer deutschen Universität oder Hochschule abgeschlossen wurden.Was gibt es zu gewinnen?<p>Die Erst- und Zweitplatzierten beider Kategorien (Master- und Promotionsarbeiten) erhalten jeweils Studienreisen im Wert von 6.000 € (1. Platz) bzw. 4.000 € (2. Platz).</p><p>Außerdem wird ein Publikumspreis für den besten Pitch vergeben. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält eine Fortbildungsmöglichkeit im Bereich Wissenschaftskommunikation.</p>Bewerbung und Auswahlprozess<p>Die Bewerbung umfasst die vollständige Abschlussarbeit, eine aussagekräftige Kurzfassung (vier Seiten) und einen Lebenslauf. Alle Dokumente sind auf Deutsch oder Englisch einzureichen.</p><p>Eine Fachjury besetzt mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wählt pro Kategorie (Master- oder Promotionsarbeiten) fünf Finalistinnen und Finalisten aus.</p><p>Diese werden eingeladen, ihre Arbeiten im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung  in kurzen Pitches zu präsentieren. Auf Basis der Bewerbungsunterlagen und Pitches ermittelt die Jury die Gewinnerinnen und Gewinner des Awards.</p><p>Die Bewerbung für den Quantum Future Award 2026 ist ab sofort bis zum 13.09.2026 um 23:59 Uhr möglich.</p><p>Das Finale des Quantum Future Awards 2026 findet am 20. November in Berlin statt. Zudem werden die Finalistinnen und Finalisten am Vortag (19. November) zu einem Networking-Event eingeladen. Bewerbende verpflichten sich, bis zur verbindlichen Rückmeldung beide Tage freizuhalten und im Fall einer Auswahl fürs Finale die persönliche Anwesenheit an beiden Tagen in Berlin zu ermöglichen.</p><p>Quelle und weitere Infos zur Bewerbung: Quantum Future Award 2026</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-08-04T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/preisverleihung-quantum-future-award-2026</link>
            <guid isPermaLink="false">ae3e1515af41e84e08335fbe887a2ac9</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Fachkraft, Spezialistin oder Expertin? Daten-Special zu Frauen in der IT</title>
            <atom:summary type="html"><![CDATA[<p>Auf welchem Anforderungsniveau arbeiten Frauen in der IT? Das neue Daten-Special von Tech2stay zeigt, wie sich der Frauenanteil in Informatik- und anderen IKT-Berufen nach Anforderungsniveau zwischen 2015 und 2025 entwickelt hat.</p>]]></atom:summary>

            <atom:content type="html"><![CDATA[Zentrale Ergebnisse:<p>Frauenanteile steigen auf allen Anforderungsniveaus: Der Frauenanteil nahm bei allen drei Anforderungsniveaus leicht zu. Am stärksten fiel der Zuwachs bei den Expert*innen aus (+4,1 Prozentpunkte), am geringsten bei den Fachkräften (+1,4 Prozentpunkte).</p><p>Spezialist*innen weisen den höchsten Frauenanteil auf: 2025 lag der Frauenanteil bei den Spezialist*innen bei 20,3 %. Damit war bereits jede 5. Stelle in dieser Gruppe mit einer Frau besetzt. Bei den Expert*innen lag der Anteil bei 18,1 %, bei den Fachkräften bei 16,3 %.</p><p>Frauen arbeiten häufiger in höheren Anforderungsniveaus: Rund 186.000 Frauen waren 2025 als Spezialistinnen oder Expertinnen beschäftigt – aber nur knapp 32.000 auf Fachkraftebene. Damit arbeiteten fast sechs Mal so viele Frauen in den beiden höheren Anforderungsniveaus.</p>Über Tech2stay<p>Tech2stay ist ein Verbundprojekt der Hochschule Heilbronn, des Kompetenzzentrums Technik Diversity Chancengleichheit e. V. und der Gesellschaft für Informatik e. V. Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderlinie "MissionMINT – Frauen gestalten Zukunft" gefördert.</p>]]></atom:content>

            <atom:published>2026-07-24T00:00:00Z</atom:published>
            <link>http://www.kompetenzz.de/news/daten-special-anforderungsniveau</link>
            <guid isPermaLink="false">dd86873f53172aed977d2f97d122a847</guid>
        </item>
            </channel>
</rss>
