Alle News

Pilotprojekte zu klischeefreier Berufsorientierung zeigen Wirkung

Im Frühjahr 2026 führte die Initiative Klischeefrei mit den Universitäten Paderborn und Münster Pilotprojekte durch.

Moderationswand mit vielen beschriebenen KartenPilotprojekte wirken

Ziel war, Ansätze für die Einbindung von klischeefreier Berufsorientierung in die Lehrkräfteausbildung zu finden und ihre Wirkung zu testen. Das Ergebnis: Ja, das geht – und wirkt!

Sind Lehrkräfte wichtig in der Berufsorientierung?

Dass Lehrkräfte bei der Berufsorientierung von Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen, belegen verschiedene Studien. Neben den Eltern gehören sie zu den wichtigsten Personen im Orientierungsprozess. Ihre Haltung und ihre Unterrichtsgestaltung können Jugendliche nachhaltig positiv beeinflussen, auch was die stärkenorientierte Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees betrifft.

Welchen Stellenwert hat klischeefreie Berufsorientierung in der Lehrkräftebildung?

Bisher ist eine ausdrücklich geschlechtersensible Berufsorientierung noch nicht überall Teil des Lehramtsstudiums. Vor allem wird sie nicht mit dem Fachunterricht in Verbindung gebracht. Doch Klischees werden genau dort reproduziert – oder eben aufgedeckt und hinterfragt.

Mit den beiden Pilotprojekten sammelte die Initiative Klischeefrei praktische Erfahrungen, wie Lehrkräfte darin ausgebildet werden können, ihren Fachunterricht als Teil einer geschlechtersensiblen beruflichen Orientierung zu begreifen und ihre Rolle als Lehrkraft darin zu reflektieren.

Mehr dazu auf: klischeefrei.de

 

Die Servicestelle der Initiative Klischeefrei besteht aus einer Fachstelle im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. sowie einer Stelle für Öffentlichkeitsarbeit, die im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) angesiedelt ist. Die Initiative Klischeefrei wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative Bildungsketten.