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Ko-Kreation für eine generationenübergreifende und nachhaltige Demografiearbeit

Rund 60 Mitglieder des Zukunftsraums Demografie trafen sich am 17. und 18. Juni in Wolfsburg zum zweiten bundesweiten Netzwerktreffen. Mit viel Raum für kollegialen Austausch, verschiedene Perspektiven und kreative Lösungsfindung wurde eine starke Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Netzwerk geschaffen. 

Gruppenbild aller Teilnehmenden des Netzwerktreffens

Die zweitägige Veranstaltung begann mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters der Gastgeberstadt Wolfsburg, Dennis Weilmann. Er skizzierte, wie der demografische Wandel als echte kommunale Querschnittsaufgabe gedacht und gestaltet werden kann.

Das Motto des Netzwerktreffens lautete: Von gut aufwachsen bis gut alt werden – zukunftsfähige, attraktive und vielfältige Kommunen für alle Lebensphasen. Auf dem Weg zu diesem gemeinsamen Ziel sind die Herausforderungen groß und in vielen Kommunen ähnlich:

  • Wie gelingt Teilhabe für alle?
  • Wie stärken wir Engagement und Unterstützung vor Ort?
  • Wie vernetzen wir Menschen und Perspektiven besser?
  • Wie bleiben Kommunen langfristig handlungsfähig?

Diese Fragen können nicht von einzelnen Personen oder Abteilungen allein beantwortet werden, sondern erfordern offene Kommunikation und gute Kooperation: ressortübergreifend und interkommunal. 

Die Arbeit in Themenforen stand im Mittepunkt des Netzwerktreffens:

  • Beteiligung von Jung bis Alt
  • Engagement und Ehrenamt
  • Einsamkeit
  • Sorgende Gemeinschaften

Bevor sich die Gruppen intensiv diesen Themen gewidmet haben, haben sie sich zunächst kennengelernt und ein gemeinsames Vokabular entwickelt – eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit in den zwei Tagen und auch über das Präsenztreffen hinaus. 

Ein Highlight im Programm war die Keynote von Fabian Grischkat. Er vertrat die junge Perspektive und hat eindrücklich aufgezeigt, wie sich die digitale Kommunikation verändert.

Auch der zweite Tag des Treffens war ein voller Erfolg: "Wir wollten dem Austausch viel Raum geben, so dass etwas Konstruktives entstehen kann und genau das hat funktioniert. Viele Teilnehmende gehen nun mit konkreten Plänen für die nächsten Schritte zurück in ihre Kommune", freute sich Christiane Knirsch, Leiterin der Geschäftsstelle Zukunftsraum Demografie.

Mit viel Tiefgang und persönlicher Perspektive beendete Christine Westermann das Treffen. Ihre Gedanken zum Älterwerden und zum Dialog zwischen den Generationen wirken nach, vor allem ihr Plädoyer dafür, einander wirklich zuzuhören, ehrlich zu sich selbst und anderen zu sein und sich dabei immer auch eine gewisse Unbekümmertheit zu bewahren.

Der "Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung" wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.