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Hohe Nachfrage an Mikroförderung für Kommunen - ihre Wirkung entfaltet sich vor Ort
2026 hat eindeutig gezeigt: Eine Mikroförderung, wie wir sie im Rahmen des Zukunftsraums Demografie anbieten, ist ein wirksames Mittel für die Unterstützung von Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels in den Städten, Gemeinden und und Landkreisen. Die Nachfrage war groß, sodass die Mittel voll ausgeschöpft sind.

Die Fördermittel werden vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung gestellt. Jede Kommune kann pro Jahr einen Antrag bis zu einer Summe von 5.000 Euro stellen. Eingesetzt werden kann das Geld für externe Beratung, die Prozesse vor Ort moderieren und begleiten. Außerdem sind Reisekosten zur interkommunalen Vernetzung förderfähig.
Das wurde 2026 dank der Mikroförderung angestoßen
Von lebendigen Dörfern über starke Ehrenamtsnetzwerke bis hin zu neuen Strategien für Pflege, Wohnen und gesellschaftliche Teilhabe: Die 121 Anträge der Mikroförderung 2026 spiegeln die große Bandbreite kommunaler Demografiearbeit wider. Besonders häufig geht es darum, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen, Angebote für ältere Menschen weiterzuentwickeln und Jugendliche stärker an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen. Daneben stehen generationengerechtes Wohnen, sorgende Gemeinschaften, inklusive Begegnungsorte, familienfreundliche Infrastruktur und eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge im Mittelpunkt.
Viele Kommunen nutzen die Förderung zudem, um ihre Zusammenarbeit mit Vereinen, sozialen Einrichtungen, Unternehmen und Nachbarkommunen neu zu gestalten. So entstehen aus lokalen Herausforderungen konkrete Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft vor Ort.
Auch 2027 wird es wieder eine Mikroförderung im Zukunftsraum Demografie geben. Eine Antragsstellung ist unkompliziert über ein Online-Formular ab ca. Ende Januar/ Anfang Februar möglich.
Der Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.