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meta-IFiF fragt nach der paritätischen Besetzung auf Führungsebenen

Warum stagniert der Anteil von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten? Das kompetenzz-Projekt Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" stellt #3FragenAn die Präsidentin der Initiative für mehr Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR).

Seit 20 Jahren setzt sich FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e. V. – für gleichberechtigte Teilhabe in Führungspositionen ein. Ziel ist, dass Frauen paritätisch an strategischen Entscheidungen beteiligt sind und Unternehmen aktiv mitgestalten. Mit den Women-on-Board-Indizes macht FidAR die Entwicklung in Führungs- und Kontrollgremien messbar und zeigt, wo Fortschritt gelingt – und wo er ins Stocken gerät. 

Aktuell ist der Trend gebremst. Der WoB-Index (Stand 1. Januar 2026) zeigt: In Vorständen liegt der Frauenanteil bei 19,2 Prozent, in Aufsichtsräten bei 37,1 Prozent. Und das ist mehr als eine Statistik: Wenn Frauen in Entscheidungsgremien fehlen, fehlen Perspektiven, Erfahrungen – und oft auch die Dynamik, die Organisationen innovativer und anschlussfähiger macht. 

Prof. Dr. Anja Seng, die Präsidentin von FidAR, engagiert sich seit vielen Jahren für mehr gleichberechtigte Teilhabe in Führungspositionen. meta-IFiF hat mit ihr über die aktuelle Entwicklung und die nächsten notwendigen Schritte gesprochen.

Das Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) ist bei kompetenzz angesiedelt und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Förderrichtlinie Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern (Innovative Frauen im Fokus).