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Online-Vernetzungstreffen der IFiF-Projekte im April 2026

Am 28. und 29. April 2026 traf sich das kompetenzz-Projekt Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) mit den Projekten der BMFTR-Förderlinie "Innovative Frauen im Fokus" zu einem Online-Vernetzungstreffen. Im Zentrum standen der Austausch über (Zwischen‑)Ergebnisse, die Diskussion zentraler Erkenntnisse sowie Fragen der Sichtbarkeit von Projektergebnissen in den Medien. Projektleiterin Christina Rouvray und Veranstaltungs- und Projektkoordinatorin Katrin Rulle von meta-IFiF moderierten die Veranstaltung.

Am ersten Tag des Treffens standen die zentralen Aktivitäten der IFiF-Projekte im Mittelpunkt. Vier Projekte aus der Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" nutzten die Gelegenheit, den Vertreter*innen der anderen Projekte ihre (Zwischen-)Ergebnisse und Learnings zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren. Im Anschluss an die Projektvorstellungen bot sich in Barcamps die Möglichkeit, den Austausch untereinander zu konkreten Fragestellungen und Erfahrungen zu vertiefen. In drei Barcamp-Sessions wurden Themen aus den Projekten diskutiert. Im Fokus standen dabei psychologische Einflussfaktoren auf das Sichtbarkeitshandeln von Wissenschaftler*innen, mögliche negative Effekte von Sichtbarkeit sowie Fragen der Kanonbildung in unterschiedlichen Fachdisziplinen.

Der zweite Tag des IFiF-Online-Vernetzungstreffens stand im Zeichen der Frage, wie Projektergebnisse so aufbereitet werden können, dass sie in den Medien Gehör finden. Den Tag gestalteten die meta-IFiF-Beirätinnen Ingalena Klute (SWR), Sissi Pitzer (Journalistinnenbund e. V.) und Stephanie Keppler (ZDF). In drei parallelen Workshops arbeiteten die Teilnehmenden an der zentralen Leitfrage: Wie wird aus meiner Forschung eine Story?

Zum Abschluss des Vernetzungstreffens teilten die drei Expertinnen praxisnahe Hinweise zur Medienarbeit. Dabei ging es unter anderem um Fragen wie: Welche Themen eignen sich für welche Medien und Formate? Wie viel persönliche Sichtbarkeit ist sinnvoll, wenn Projektergebnisse medial platziert werden sollen? Wo suchen Redakteur*innen nach Expert*innen? Und an wen können sich Projekte konkret wenden, um ihre Themen einzubringen?

Der kollegiale Austausch und die Praxiseinblicke durch die Medienexpertinnen machten das zweitägige Vernetzungstreffen zu einem Erfolg. Die Beteiligten der IFiF‑Projekte konnten vielfältige Erfahrungen teilen und voneinander lernen.

Das Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) ist bei kompetenzz angesiedelt und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Förderrichtlinie Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern (Innovative Frauen im Fokus).