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kompetenzz beim MINT Gipfel 2026

kompetenzz präsentierte auf dem 14. Nationalen MINT Gipfel seine MINT-Aktivitäten entlang der Bildungskette und machte die Bedeutung von klischeefreier Berufsorientierung und der gezielten Ansprache von Mädchen und Frauen deutlich.

Bundesbildungsministerin Prien und Bundesforschungsministerin Bär auf der Bühne des MINT GipfelsBundesbildungsministerin Prien und Bundesforschungsministerin Bär stellen den neuen Aktionsplan vor.

Der 14. Nationale MINT Gipfel brachte Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der MINT-Bildung zu diskutieren. Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des neuen Aktionsplans "Entdecken, entwickeln, verändern: Der Aktionsplan MINT+" durch Bundesbildungsministerin Karin Prien und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Mit dem Aktionsplan soll die bisherige Förderung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik weiterentwickelt und die außerschulische MINT-Bildung stärker mit Zukunftskompetenzen sowie kreativ-künstlerischen Ansätzen verknüpft werden. 

Christina Rouvray, Ines Großkopf und Sabine Mellies am Stand von kompetenzzChristina Rouvray, Ines Großkopf und Sabine Mellies am Stand von kompetenzz | Bild: kompetenzz.de

Als Mitglied des Nationalen MINT Forums war auch das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) vor Ort vertreten und präsentierte seine MINT-Aktivitäten anhand einer MINT-Bildungskette an einem eigenen Stand.  

Zentral für kompetenzz ist es, Mädchen und Frauen entlang zentraler Bildungs- und Entscheidungsphasen gezielt zu unterstützen und gleichzeitig die Strukturen zu verändern, die ihre Teilhabe an MINT beeinflussen. Bereits in der frühen Kindheit und Grundschule setzen die Methodensets der Initiative Klischeefrei an. Die Angebote "Klischeefrei fängt früh an", "Klischeefrei durch die Grundschule" und "Klischeefrei macht Schule" unterstützen pädagogische Fachkräfte dabei, Interessen und Potenziale unabhängig von Geschlechterstereotypen zu fördern und vielfältige Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.  

Im Bereich der Berufsorientierung eröffnen Angebote wie der Girls'Day Mädchen und jungen Frauen Einblicke in MINT-Berufe und tragen dazu bei, tradierte Rollenbilder aufzubrechen. Ein E-Learning-Kurs zur klischeefreien Berufsberatung unterstützt Fachkräften der Berufsberatung dabei, Jugendliche so zu beraten, dass sie ihre Berufswahl unabhängig von traditionellen Rollenbildern treffen können.  

Ein weiterer Schwerpunkt der kompetenzz-Aktivitäten liegt auf den Übergängen in Studium und Beruf. Mit Projekten und Vernetzungsangeboten wie dem geplanten Projekt Q-FEM werden Studentinnen für Karrierewege in Zukunftsfeldern wie den Quantentechnologien begeistert. Das Projekt Tech2Stay untersucht, wie junge Berufseinsteigerinnen beim Übergang von der Hochschule in die IT-Branche gestärkt und langfristig in ihrem Berufsfeld gehalten werden können. Durch die Erforschung von Unternehmenskulturen, die Analyse von Verbleibs- und Ausstiegsgründen sowie die Entwicklung gendergerechter Interventionsmöglichkeiten leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu chancengerechten Arbeitsbedingungen in der IT. 

Grafik zur MINT Bildungskette bei kompetenzzMINT Bildungskette  | Bild: kompetenzz.de

Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Sichtbarkeit für die Gewinnung und Bindung von Frauen hervorgehoben. Mit dem Metavorhaben meta-IFiF bündelt kompetenzz Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Projekten der BMFTR-Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" und entwickelt Handlungsempfehlungen, um die Sichtbarkeit innovativer Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu stärken und vielfältige Karrierewege aufzuzeigen. Ebenso trägt die Plattform #InnovativeFrauen dazu bei, innovative Frauen aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sichtbar zu machen und vielfältige Karrierewege aufzuzeigen. 

kompetenzz setzt sich für eine chancengerechte Gestaltung von MINT-Projekten und -Maßnahmen ein und trägt so dazu bei, mehr Mädchen und Frauen für MINT zu gewinnen und langfristig in diesen Bereichen zu stärken. Damit leistet kompetenzz einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Aktionsplans MINT+, in dem die Initiative Klischeefrei und der Girls'Day als wichtige Maßnahmen zur Förderung von Mädchen und jungen Frauen im MINT-Bereich hervorgehoben werden. 

Aktionsplan MINT+: bmbfsfj.bund.de

kompetenzz ist Mitglied des Nationalen MINT Forums und engagiert sich aktiv in der Arbeitsgruppe "MINT-Frauen 4.0" unter der Leitung der kompetenzz-Vorstandsvorsitzenden Prof.'in Barbara Schwarze sowie in der Arbeitsgruppe "Hochschule und Medien".