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Klischeefrei beim Tag der Bauindustrie

Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesfinanzminister Christian Lindner, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Bundesbauministerin Klara Gewitz, Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Bauindustrie und Miguel Diaz, Leiter der Initiative Klischeefrei, alle waren nach Berlin gekommen, um den Tag der Bauindustrie zu feiern.

Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Miguel Diaz, Leiter der Initiative KlischeefreiTim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Miguel Diaz, Leiter der Initiative Klischeefrei | Bild: Initiative Klischeefrei

Die Bauindustrie ist ein Stützpfeiler für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Sie ist eine Schlüsselbranche für die großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit – ob beim Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur, der klimafreundlichen Umsetzung der Mobilitätswende, dem Erreichen der Wohnungsbauziele oder bei der Fachkräftesicherung. Großes Potenzial liegt dabei in der Nachhaltigkeit, Digitalisierung und auch in klischeefreier beruflicher Gewinnung von Nachwuchs, egal ob in Ausbildung oder im Studium.

Anlässlich des Aktionstages Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie im April 2022 der Initiative Klischeefrei beigetreten. Der Verband verpflichtet sich damit dem nachhaltigen Ziel, Geschlechterklischees in seiner Branche entgegenzuwirken. 

Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, warb dafür, junge Frauen schon früh für einen Job in der Branche zu begeistern: "Wir wollen allen Menschen zeigen, welche Lebenschancen in unserer Branche stecken. Die künftigen Fachkräfte unserer Unternehmen sollen frei von Klischees ihr Interesse an den vielseitigen Bauberufen entdecken und verfolgen können. Bei weiblichen Fachkräften haben wir noch einigen Nachholbedarf. Das muss sich ändern. Denn auf diese bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen können und wollen wir nicht mehr verzichten."

Miguel Diaz begrüßte das Engagement des Hauptverbandes: "Damit macht sich ein wichtiger Wirtschaftszweig für Klischeefreiheit in Ausbildung und Beruf stark, der noch mehrheitlich von Männern dominiert wird. Beispielsweise bei den heute vorgestellten Berufen: Im Bauingenieurwesen liegt der Frauenanteil bei rund 29 Prozent, beim Ausbildungsberuf Straßenbauerin bei geringen 0,82 Prozent. Rechts und links von Klischees warten auf junge Frauen spannende Berufschancen."

"Beachtlich war die Präsenz des Frauennetzwerk-Bau. Mit 50 Prozent der Bevölkerung, mit all ihrer Qualifikation, ihrem Drive und ihrer Power gehören Frauen in die Baubranche", sagt Konrad Köthke-Toussaint, Geschäftsführer Berufsbildung bei der BAUINDUSTRIE.

klischee-frei.de

Die Servicestelle der Initiative Klischeefrei besteht aus einer Fach- und einer Pressestelle beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. sowie einer Redaktion, die bei der Programmstelle Berufsorientierung im BIBB angesiedelt ist. Die Initiative Klischeefrei wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.