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Individuelle Wege bieten Chancen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen

Wie erreicht man Eltern mit Zuwanderungsgeschichte für eine klischeefreie Berufswahl? Uchenna Jonas macht im Interview mit der Initiative Klischeefrei Vertrauen, mehrsprachige Infos, Praxisnähe sowie starke Vorbilder und sichere digitale Räume als Erfolgsfaktoren aus.

Eltern mit Zuwanderungsgeschichte lassen sich am besten einbinden, wenn Schulen und Initiativen sie nicht nur informieren, sondern als echte Partner einladen. Entscheidend sind Vertrauen, gute Zugänge und Praxisnähe. Persönliche Ansprechpersonen, verständliche und gern mehrsprachige Materialien sowie Veranstaltungen an vertrauten Orten schaffen Nähe und senken Hürden. Besonders wirksam wird klischeefreie Berufsorientierung, wenn sie konkrete Informationen zu Ausbildungswegen, Sicherheit, Verdienst und Perspektiven bietet. Dann steigt die Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder aktiv zu unterstützen.

Zum Interview mit Uchenna Jonas auf: klischee-frei.de

Die Servicestelle der Initiative Klischeefrei besteht aus einer Fachstelle im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. sowie einer Stelle für Öffentlichkeitsarbeit, die im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) angesiedelt ist. Die Initiative Klischeefrei wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.