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Bundesforschungsministerin Bär: Girls'Day zeigt: MINT macht Spaß und öffnet Horizonte!

Am Girls'Day öffnete auch das BMFTR seine Türen und lud 40 Mädchen ein, das Zukunftsministerium und die Welt der Forschung zu entdecken. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär besucht zudem eine Girls'Day-Veranstaltung im Fraunhofer Forum Berlin und tauscht sich auch dort mit Schülerinnen aus. Am Abend eröffnet sie die Ausstellung "Breaking the Surface. Frauen in der Meeresforschung." im Wissenschaftsforum in Berlin.

Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär:

"Frauen sind weiterhin in den MINT-Berufen und in Forschung und Entwicklung deutlich unterrepräsentiert. Es gibt zwar mehr Promovendinnen, mehr weibliche Postdocs und Forscherinnen als je zuvor in Deutschland, dennoch ist nur ein Drittel der Professuren mit Frauen besetzt. Mit unserer Förderrichtlinie "MissionMINT - Frauen gestalten Zukunft" fördern wir die Gewinnung und den Verbleib von jungen Frauen in akademischen MINT-Berufen. Der Anteil der Studentinnen in MINT-Fächern steigt kontinuierlich. Aber er ist weit entfernt von Parität. Deswegen brauchen wir Aktionstage wie den Girls'Day, der jungen Mädchen spannende Einblicke in den MINT-Bereich bietet, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Und an dem sie inspirierende Frauen kennenlernen, die ein Vorbild sein können. Der MINT-Bereich ist zentral für unsere Hightech Agenda Deutschland. Der Girls'Day macht deutlich: Im MINT-Bereich liegen große Chancen für unsere Zukunft. Und: MINT macht Spaß. Mit MINT-Wissen lässt sich die Welt gestalten und verändern."

Hintergrund
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Gleichstellung und Chancengerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung mit zahlreichen Maßnahmen.

Das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern ist das zentrale Programm zur Förderung von Gleichstellung an den Hochschulen. Ziel ist, die Anzahl der Professorinnen in Richtung Parität zu erhöhen, Wissenschaftlerinnen in der frühen Karrierephase auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur zu fördern und in der Wissenschaft zu halten sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen strukturell stärker zu verankern. Damit wird der notwendige Struktur- und Kulturwandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit an den Hochschulen nachhaltig gestärkt. Der aktuelle Frauenanteil an den Professuren liegt bei etwa 30 Prozent. Bund und Länder stellen für das Professorinnenprogramm 2030 insgesamt 320 Millionen Euro über eine Laufzeit von erstmalig acht Jahren zur Verfügung. Über alle Programmphasen hinweg konnten bisher 1.085 Professuren über das Professorinnenprogramm gefördert werden.

Mit der Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" verfolgt das BMFTR das Ziel, wissenschaftliche Leistungen und innovative Ideen von Frauen in der Gesellschaft sichtbarer zu machen. Denn für einen spürbaren Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft sind weibliche Role Models, die Inspiration und Impulsgeberinnen für nachfolgende Generationen sein können, ein entscheidender Faktor.

Um den Anteil von Frauen im MINT-Bereich weiter zu erhöhen und das akademische MINT-Potenzial von Frauen nachhaltig zu stärken, fokussiert das BMFTR mit der Förderrichtlinie "MissionMINT – Frauen gestalten Zukunft" die Gewinnung und den Verbleib von jungen Frauen in akademischen MINT-Berufen.

Die Ausstellung Breaking the Surface ist eine Initiative der Universität Hamburg und der Deutschen Allianz Meeresforschung sowie ein Beitrag zur United Nations Decade of Ocean Science for Sustainable Development. Die Ausstellung umfasst Porträts und Stimmen von elf Wissenschaftlerinnen, die Leistungsträgerinnen und Rollenvorbilder in der marinen Forschung in Deutschland sind.

Gleichstellung und Vielfalt in der Wissenschaft

Breaking the Surface: Frauen in der Meeresforschung