Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel

Bild: kompetenzz.

Ziel des neuen Modellprojektes „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ (ZWK) ist es, kommunale Verwaltungen auf dem Weg zur „demografiefesten“ Kommune zu begleiten. Die Laufzeit des Projekts des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist vom 01.05.2021 bis zum 31.12.2024. Die Geschäftsstelle der ZWK ist beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt. Sie ist u.a. für die Koordination, Mittelbewirtschaftung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Die Leitung der Geschäftsstelle liegt aktuell bei Sabine Mellies, ab dem 15. September 2021 bei Hanna Drabon.

Kommunen sollen durch das Projekt dabei unterstützt werden, Demografiestrategien zu erstellen und umzusetzen, die den Themenbereich Integration mitabdecken und alle Altersgruppen in ihren jeweiligen Lebenslagen berücksichtigen, im Einzelnen geht es darum:

  • Konzepte zu entwickeln, um die Folgen des demografischen Wandels in den Kommunen (Großstädte und ihre Quartiere/Stadtteile, Städte, Gemeinden, Landkreise) zu gestalten
  •  konkrete Halte- bzw. Anziehungsfaktoren zu entwickeln
  •  kommunale Identität zu stärken
  •  Integration von Menschen mit Migrationshintergrund für ein intaktes gesellschaftliches Miteinander zu gewährleisten.

Die ZWK baut auf den Erfahrungen des  2020 ausgelaufenen Modellprojektes „Demografiewerkstatt Kommen“ (DWK) auf und wird die dort erprobte fünfstufige Systematik „DAKS“ anwenden bzw. weiterentwickeln. Die drei zentralen Alleinstellungsmerkmale der ZWK sind:

  1. externe Beratung für die Kommunen,
  2. die fünfstufige Projektsystematik (bestehend aus Kick-Off, Kommunalprofil, Zukunftswerkstatt, Werkstattplan und Zwischenbilanz) sowie
  3. die individuelle Themenfreiheit der Kommunen im Rahmen der Projektziele.

Bis zu 40 Kommunen überwiegend aus strukturschwachen Regionen sollen an der ZWK teilnehmen. Während der Laufzeit des Modellprojekts sollen sie innovative Lösungen vor Ort entwickeln, um für alle Generationen in allen Lebensphasen und für die Wirtschaft attraktiv zu bleiben oder attraktiver zu werden. Ein wesentlicher Faktor des Projekts ist der Austausch von best practice und die kollegiale Beratung durch Veranstaltungen und online-Formate.

Zu dem Modellprojekt wird ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet, der neue Ideen, Trends usw. in die Kommunen einbringen bzw. häufige Fragestellungen aus den Kommunen aufnehmen und wissenschaftliche Erkenntnisse dazu zuliefern wird. Am Ende steht eine wissenschaftliche Evaluation.