Frau und Beruf digital

Im Projekt "Frau und Beruf digital" wird seit dem 1.1.2020 eine Digitalisierungsstrategie für das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg entwickelt und umgesetzt. Sie wird mit dem Format Reallabor proaktiv und innovativ gestaltet. Dabei werden die Möglichkeiten der digitalen Transformation ausgelotet für die drei Säulen Beratung, Zusammenarbeit und Bildung.

Für die Komplexität, Vernetztheit und Offenheit der Aufgabe sowie die Vielzahl der Stakeholder aus unterschiedlichen Bereichen ist das Forschungsformat Reallabor am besten geeignet, um einen nachhaltigen Veränderungsprozess zu gestalten. Reallabore beziehen Anwender*innen mit ihrer Alltags- und Arbeitswelt frühzeitig in Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse ein. Sie ermöglichen es, erzielte Ergebnisse kontinuierlich zu erproben und in zirkulären Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen zu verbessern. Dieser partizipative Ansatz eröffnet einen praxisorientierten Dialog über die Möglichkeiten und den sinnvollen Einsatz digitaler Technologien im Landesprogramm mit Kundinnen, Unternehmen, Wirtschaftsförderung, Netzwerken und Wissenschaft.

Im Projekt arbeiten Dipl.-Des. Claudia Herling und Dipl.-Sozialwiss. Ute Kempf unter Leitung von Prof. Dr. Nicola Marsden. Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert und ist Teil des Landesprogramms Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg. Die Öffentlichkeitsarbeit für „Frau und Beruf digital“ wird in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. entwickelt und umgesetzt.