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Frauen und MINT

Wir wollen ein realistisches Bild der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufe vermitteln und die Chancen für Frauen in diesen Feldern aufzeigen.

Deutschland als Hochtechnologieland ist auf das hohe Potenzial technisch ausgebildeter Fachkräfte angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bereits heute sind ein Fachkräftemangel sowie Engpässe am Arbeitsmarkt vor allem in technischen Berufen – sowohl bei den akademischen wie den nicht akademischen Fachkräften – zu verzeichnen.

Auch wenn der Bedarf regional abweicht, ein Ende des Engpasses ist nicht absehbar. Entsprechend besteht bei den Betrieben ein existenzielles Interesse, neue Potenziale zu erschließen und verstärkt auch Frauen mit technisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen zu gewinnen.

Seit 1999 schafft das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Verbindungen und Austausch zwischen Regierungsorganisationen, Unternehmen, Stiftungen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Verbänden und Frauen-Technik-Vereinigungen, um erfolgreiche Modelle für mehr weiblichen MINT-Nachwuchs breit umzusetzen.

Seit dem Jahr 2008 ist die Geschäftsstelle des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt.

Und der Anteil der MINT-Studentinnen steigt: Im Studienjahr 2014 entschieden sich 26 Prozent aller Studienanfängerinnen für ein Studium im MINT-Bereich.

Dem Fachkräftemangel begegnen

Foto Dr. Ulrike Struwe

Der deutsche Arbeitsmarkt war in den vergangenen Jahrzehnten von Strukturwandel und hohen Arbeitslosenquoten geprägt. Diese Situation hat sich seit einiger Zeit grundlegend geändert: Nun meldet das Statistische Bundesamt quartalsweise steigende Zahlen an Erwerbstätigen: Im vierten Quartal 2012 erreicht diese Zahl den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung, die Arbeitslosigkeit dagegen den niedrigsten Wert seit 1992. In einigen Branchen und Regionen werden bereits heute die Fachkräfte knapp. Dies ist laut Bundesagentur für Arbeit keineswegs nur ein Strohfeuer. Denn auf Grund der demografischen Entwicklung werde das Erwerbspersonenpotenzial bis zum Jahr 2025 um rund 6,5 Millionen Personen sinken – und damit auch das Angebot an qualifizierten Fachkräften.

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Deutliche Zeichen setzen für mehr weiblichen IT-Nachwuchs

Berufe aus dem IKT-Bereich bieten hervorragende Zukunftschancen, vielerorts werden Nachwuchskräfte dringend gesucht. Anläßlich der CeBIT hat der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." in einem Themenspecial Daten und Fakten zur gegenwärtigen Situation in IT- Ausbildungsberufen und Studienrichtungen zusammengestellt. Nach wie vor ist hier deutlicher Handlungsbedarf zur Gewinnung von Frauen zu erkennen.

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Rollenvorbilder in Führungspositionen schaffen

Das Thema Frauen in Führung ist in aller Munde. Sehr oft wird es diskutiert im Zusammenhang mit den Instrumenten, die nachhaltig zu einem steigenden Anteil von Frauen in den Dax-Vorständen beitragen sollen. Auch im Nationalen Pakt Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." ist es ein virulentes Thema, denn in einem Bereich, in dem Frauen in den meisten Fällen unterrepräsentiert sind, fällt der Anteil von Frauen in Führung noch einmal niedriger aus. Für die gemeinsame Zielsetzung der Partner, für mehr weiblichen Nachwuchs in den MINT-Berufen zu sorgen, ist das bedenklich. Denn das Fehlen von Rollenvorbildern in der Führungsriege von Wissenschaft und Technik bestätigt immer wieder die stereotype Wahrnehmung, dass dieses nach wie vor Männerdomänen sind.

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Mädchen und junge Frauen für MINT begeistern

Die kontinuierliche Steigerung des weiblichen MINT-Nachwuchses setzt sich auch in 2012 fort. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." entschließen sich im Studienjahr 2012 35.716 Studienanfängerinnen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Das sind 61 % mehr Studienanfängerinnen als noch 2008. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Mathematik und Naturwissenschaften. Hier erhöht sich die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 um 52 % auf 58.115. Damit ist ihr Anteil seit Gründung des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen in 2008 deutlich stärker angestiegen. Um jetzt eine überproportionale Steigerung zu erreichen, müssen spezifische Lösungsansätze weiterentwickelt und breit umgesetzt werden.

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