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IFiF-Impulse: Sichtbar werden – Do it your way!

Mit den eigenen Kompetenzen und der eigenen Forschung sichtbar werden – darum ging es am 16. Januar 2024 in der Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse, die vom Metavorhaben meta-IFiF druchgeführt wurde.

Die Aufzeichnung von dem Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse steht zur Verfügung.

Dr. Katja Knuth-Herzig bot unter dem Titel „Do it your way - Entwicklung einer authentischen Sichtbarkeitsstrategie für Wissenschaftlerinnen“ einen Kurzworkshop an, um erste Ideen für die eigene Sichtbarkeitsstrategie zu erarbeiten und allen Teilnehmerinnen einen Impuls zu geben, mit der eigenen Sichtbarkeit zu starten.

Am Anfang der eigenen Sichtbarkeitsstrategie sollte die Frage stehen, was Sichtbarkeit für die eigene Person bedeutet und vor allem, wie positive Sichtbarkeit definiert wird. Um sich diesem Punkt zu nähern, kann auch umgekehrt begonnen und die Frage beantwortet werden: Welche Form von Sichtbarkeit möchte ich auf keinen Fall?

Dr. Katja Knuth-Herzig brachte eine positive Definition von Sichtbarkeit mit, die im Rahmen des IFiF-Projektes SPARK mit vielen Teilnehmerinnen entwickelt wurde:

„Eine positive gendergerechte Sichtbarkeit ist erreicht, wenn Wissenschaftler*innen unabhängig von ihrem (binären) Geschlecht, aber auch ihrer (sozialen) Herkunft, lediglich aufgrund ihrer Expertise angefragt, für hochwertige Stellen angesprochen oder wissenschaftlich und öffentlich zitiert werden sowie mit ihrem Portfolio auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt sind. Mit dem Wort „Wissenschaft“ werden sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen assoziiert. Zusätzlich können erfolgreiche Frauen der Vergangenheit nachträglich sichtbar gemacht werden.“

Dieser Kurzworkshop basiert auf der 1,5tägigen Praxiswerkstatt „Sichtbarkeit für Frauen in der Wissenschaft“, die im IFiF-Projekt SPARK unter der Projektleitung von Dr. Katja Knuth-Herzig, Dr. Julia Rathke und Dr. Rubina Zern-Breuer entwickelt und erprobt wurde.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und steht Ihnen auf der Website www.innovative-frauen-im-fokus.de zur Verfügung.

Das Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderrichtlinie "Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern" ("Innovative Frauen im Fokus") gefördert.