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Vielfalt als Erfolgsprinzip verstehen und leben

Expertise aus Forschung und Praxis bündeln und täglich für die Anerkennung von Vielfalt als Erfolgsprinzip in Wirtschaft, Gesellschaft und technologischer Entwicklung arbeiten, das steht beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ganz oben auf der Agenda. Prof. Barbara Schwarze nimmt als Vorsitzende des Kompetenzzentrums Stellung zu den Beweggründen, sich der Initiative Klischeefrei anzuschließen.

Bitte stellen Sie Ihre Einrichtung kurz vor!

Prof. Barbara Schwarze
Prof. Barbara Schwarze

Prof. Barbara Schwarze

Prof. Barbara Schwarze

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. fördert bundesweit die Chancengleichheit von Frauen und Männern. Wir haben uns Diversity und Chancengerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben. Zu unseren passgenauen Maßnahmen für die Umsetzung von Gleichberechtigung und Vielfalt gehören zahlreiche wirksame Projekte und Kampagnen, wie der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm‘ mach MINT“, das Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik GEWINN oder die Aktionstage Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys’Day – Jungen-Zukunftstag sowie unterschiedlichste Angebote zur Organisationsentwicklung.

Was hat Sie motiviert, der Initiative Klischeefrei beizutreten?

Wir möchten Zukunft kompetent gestalten, damit in der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Reflexion von Rollenbildern wächst und Technikbildung sowie soziale Kompetenzen bei Mädchen und Jungen Förderung erfahren. Die Initiative setzt in ihrer Arbeit bei den Institutionen und Unternehmen an, die jede auf ihre Weise Berufs- und Studienwahl mitgestalten. Dabei zu sein, inspiriert uns und das Netzwerk fördert ebenso das Denken über den eigenen Tellerrand hinaus.

Auf welche Weise setzen Sie sich für eine geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl ein?

Wir setzen uns dafür ein, dass Schülerinnen und Schüler eine große Bandbreite von Zukunftsoptionen kennen lernen und Ausbildung sowie Studiengänge unabhängig vom Geschlecht wählen können. Wichtig ist für uns, dass die Potenziale von Frauen und Männern in der Arbeitswelt Entfaltung finden und Beruf und Familie vereinbar und partnerschaftlich gestaltbar sind. Genau deswegen passt die Initiative Klischeefrei so gut zu uns und wir sind glücklich auch als Mitglied des Ständigen Forums, die Initiative auf ihrem Weg zu einem bundesweit einzigartigen und diversen Netzwerk zu begleiten.

Welche Erfolge haben Sie bisher mit Ihrer Arbeit erreicht?

Es tut sich was, wenn auch langsam. Das sieht man auch an der Entwicklung der Zahlen in der dualen Ausbildung: So ist bei den Mechatronikerinnen der Frauenanteil bei den Auszubildenden von 2007 bis 2017 pro Jahr durchschnittlich um 0,2% gestiegen von 5 auf 7%. Bei den angehenden Physiotherapeuten stieg der Männeranteil innerhalb von drei Jahren von 36,6 (2012/13) auf 39,3% (2015/16). In den MINT-Studienfächern ist inzwischen sogar fast jede dritte Studierende weiblich.

www.klischee-frei.de

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