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Veranstaltungen (2018)

Runder Tisch zur Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen

Am 16.01.2018 gibt es einen Runden Tisch zur Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen. 

Die FRK ist das wichtigste Entscheidungsgremium bei der Förderung von Frauenrechten und der Gleichstellung der Geschlechter. Aber wer entscheidet was? Das generelle Prozedere wird mit dem Deutschen Frauenrat bei einem Runden Tisch vorgestellt. Christina Haaf vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. - Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen nimmt an der Veranstaltung teil. 

4. Fachkongress Digitale Gesellschaft und Studienveröffentlichung

Die Digitalisierung wird die weitere Entwicklung Deutschlands intensiv prägen. Damit einher gehen viele neue Innovationen für Gesellschaft, Staat und Wirtschaft, die Chancen und Herausforderungen zugleich sein können. Mit der dritten Welle der Digitalisierung bieten sich neue Formen der Datifizierung (Datenerhebung, -auswertung, -interpretation), der Automatisierung (z. B. über Algorithmen), der Virtualisierung und Vernetzung und der Mensch-Maschine-Interaktion. Technisch betrachtet bietet die Digitalisierung nie dagewesene Handlungsoptionen, welche bisher gesellschaftlich noch nicht in der Breite bewertet sind. Entscheidende in Politik und Wirtschaft stehen vor der Aufgabe, die digitale Transformation für alle Bereiche unserer Gesellschaft positiv zu gestalten. Negative Effekte gilt es zu verhindern und gesellschaftliche Werte zu wahren. Eine große Aufgabe!

Zeit also, ein neues Lagebild der digitalen Gesellschaft vorzulegen und diese Entwicklungen intensiv zu beleuchten und zu diskutieren. Die Veranstaltung und die Studie sind gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und sind Teil des breiten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dialogprozesses der Digitalen Agenda.

Fachtagung Frauen in Führung

Hohe berufliche Qualifikationen sind bei Frauen heute genauso selbstverständlich wie bei Männern. Viele hochqualifizierte Frauen haben das Potenzial und die Bereitschaft, Führungsverantwortung zu übernehmen. Doch trotz gesetzlicher Quotenregelungen und freiwilliger Selbstverpflichtungen der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gelangen nur wenige von ihnen in höhere und höchste Führungspositionen.

Woran das liegt und warum es für Frauen immer noch unzählige Aufstiegsbarrieren gibt, hat der Soziologe Prof. Dr. Carsten Wippermann, u.a. Mitglied in der Kommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, in den letzten Jahren in mehreren empirischen Studien untersucht. Sein Vortrag „Die Gläserne Decke“ gibt Einblicke in die Befunde und zeigt, welche Maßnahmen diese „Gläserne Decke“ sprengen könnten. Desweiteren stellt Professorin Barbara Schwarze, Hochschule Osnabrück/Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., im Rahmen einer Studie beim Landkreis Osnabrück Handlungsfelder vor, anhand derer sich die Chancen für Frauen in Führung erhöhen.

Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere Frauen, die eine Führungsposition anstreben und sich Perspektiven eröffnen möchten sowie Führungskräfte und Personalverantwortliche aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem Öffentlichen Dienst, die ihr Unternehmen/ihre Einrichtung fachkräftetechnisch voranbringen wollen, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

Gender Studies in der Praxis: Praxisfeld - Bildungsarbeit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gender Studies in der Praxis“ geben Expert*innen einen Einblick in den Alltag ihrer Berufsfelder und ihre Berufsverläufe.

"Engineer for a Day"

Am 26.01.2018 findet die Veranstaltung "Engineer for a Day" an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen statt. An diesem Tag erhalten Schülerinnen ab Klasse 10 erste Einblicke in die MINT-Studiengänge der Hochschule. Statt Vorlesung und Theorie warten auf die jungen Frauen interessante Workshops unter dem Motto "Wissenschaft zum Anfassen". Für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird Andrea Köhnen, und für "Komm, mach MINT." Dr. Ulrike Struwe, Leiterin der Geschäftsstelle, auf der Veranstaltung an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Mit dabei ist auch Deutschlands erste Astronautin Dr. Insa Thiele-Eich. Anmeldeschluss ist der 19. Januar 2018.

Die Veranstaltung startet um 9 Uhr mit einer Begrüßung und den anschließenden Workshops. Die Podiumsdiskussion ist für 15.30 Uhr angesetzt. Die Teilnahme an der Diskussion ist für alle zugänglich und ebenso kostenlos wie der "Engineer for a Day" für Schülerinnen. Die Teilnahmezahl für die Workshops ist auf 50 Schülerinnen begrenzt, es sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Interessierte schreiben eine Mail oder melden sich telefonisch bei Nadine Spahn unter 0209/9596114. Anmeldeschluss ist der 19. Januar 2018.

Weitere Informationen zum "Engineer for a Day" finden Sie auf:

Mensch-Computer Interaktion: Die Arbeitswelten der Zukunft gestalten!

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt in vielfältiger Weise verändern. Zwei Oxford Ökonomen haben in methodisch nicht unproblematischer Weise die Hypothese aufgestellt, dass eine Vielzahl von Tätigkeiten durch Techniken der ‚Künstlichen Intelligenz‘ automatisiert werden könnten. Diese Sichtweise ist nicht neu und stand beispielsweise bereits in den 80er Jahren bei der Ausformulierung der Vision der ‚Menschenleeren Fabrik‘ Pate. Die Aneignung neuer Technologien in der betrieblichen Arbeitspraxis verläuft in der Regel aber wesentlich differenzierter und komplexer.

Das Ziel der Vollautomatisierung ist häufig aus technologischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen kaum einzulösen – und in bestimmten Fällen auch ethisch nicht geboten. Die Frage stellt sich deshalb, welchem Leitbild die Entwicklung von Digitalisierungstechnologien folgen soll und wie das Zusammenspiel zwischen innovativen Technologien und der sich entwickelnden Arbeitspraxis im Konkreten zu gestalten ist. Das Forschungsfeld der Mensch-Computer Interaktion beschäftigt sich genau mit diesen Fragestellungen.

Wir werden am Beispiel konkreter Forschungs- und Umsetzungsvorhaben darstellen, wie die Digitalisierung so gestaltet werden kann, dass qualifizierte menschliche Arbeit technisch unterstützt wird. Dabei greifen wir neuste Entwicklungen aus den Bereichen der Virtual und Augmented Reality, des Ubiquitous Computings und der Robotik auf und zeigen, wie diese so ausgestaltet werden können, dass sie menschliche Akteure bei der Durchführung komplexer Tätigkeiten unterstützen - statt sie zu ersetzen.

Die Veranstaltung ist Teil des Wissenschaftsjahrs 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Konferenz: "Digitalisierung und Diversity: Arbeitswelt 4.0 gemeinsam gestalten"

Die FH Bielefeld lädt im Rahmen des Forschungsprojektes Women Ressource 4.0 zur Konferenz „Digitalisierung und Diversity: Arbeitswelt 4.0 gemeinsam gestalten" nach Bielefeld ein. Neben neuen Ergebnissen aus der Forschung erwarten Sie spannende Einblicke in die Praxis bei thyssenkrupp und Arvato Bertelsmann. Anmeldungen sind bis zum 12.01.2018 möglich unter www.fh-bielefeld.de/wug/digitalisierung.

Konferenz "Künstliche Intelligenz - Dein Freund und Helfer?" am Safer Internet Day 2018

Der Begriff der Künstlichen Intelligenz (KI) ist keine Erfindung dieses Jahrhunderts, vielmehr existiert er schon seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts als Synonym für eine gesellschaftliche Utopie, in der die Technik menschliche Fähigkeiten übernimmt.

Ursprünglich existierte als KI die Vorstellung eines universellen Problemlösers mit menschlichem Antlitz und menschenähnlichen Eigenschaften. Derzeit ist die Debatte pragmatischer: In Zeiten der rechen- und speicherintensiven Datenverarbeitung und neuen Möglichkeiten der Sensorik geht es vor allem darum, für konkrete Handlungs- und Entscheidungsfelder im Alltag automatisierte Lösungen zu finden.

Was folgt daraus? Was für den einen eine wünschenswerte Zielvorstellung darstellt, um den Alltag durch zahlreiche „automatisierte Freunde“ und „intelligente Helfer“ zu erleichtern, weckt für den anderen die Vorstellung, undurchsichtigen diskriminierenden Algorithmen und letztendlich unfairen automatisierten Entscheidungen ausgeliefert zu sein. Die Zunahme digital gesteuerter Handlungs- und Entscheidungsabläufe im Alltag muss mit Leitplanken versehen werden, die sicherstellen, dass der Einsatz von KI nicht am Ende die Werte gefährdet, die für eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft essenziell sind. Welche Rahmenbedingungen muss der Gesetzgeber hierfür schaffen? Hierüber wird auf der Konferenz anlässlich des Safer Internet Day 2018 diskutiert.

Internationale Diversity Konferenz der TU Dortmund & idm

“Where are we now? And where to go?” - Diversity zwischen professionellem Managementkonzept und gesellschaftskritischer Strategie für mehr sozialen Zusammenhalt.

Kann Diversity mehr sein als ein Personal- und Organisationsentwicklungskonzept? Wie können Diversity-Ansätze dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken? Wie umgehen und reden mit Gegner*innen der wachsenden gesellschaftlichen Vielfalt?

Im Fokus der Konferenz steht die Vernetzung von Professionals im Bereich des Diversity Managements/der Diversity-Politiken/ der Diversity-Arbeit sowie der fachliche Austausch im Spannungsfeld von theoretischen Anbindungen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Diversity-Praxis.

Entsprechend wird die Konferenz eine Plattform für Professionals aus unterschiedlichen Bereichen wie Personalarbeit, Interkultureller Arbeit, Diversity Management, Gleichstellungsarbeit, Inklusion, Change Management u.v.a.m. bieten und lädt Interessierte aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften, Beratung und NGOs u.a. ein.

Am Workshop "Differenz erleben und Wandel gestalten: woher und wohin?" nimmt Britta Frielingsdorf teil, sie ist Diversity-Beauftragte vom WDR Köln und Kuratoriumsmitglied des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. .

Netzwerk „Frau und Beruf“ Infobörse

Zum 25. Mal lädt das Netzwerk „Frau und Beruf“ zur Infobörse in die Volkshochschule in der Ravensberger Spinnerei ein. (Weiter-)Bildungsträger, Beratungsstellen, Institutionen wie Arbeitsagentur, Jobcenter und Handwerkskammer, Netzwerke und viele weitere Akteure und Akteurinnen aus dem Bereich „Bildung und Wissen“ laden ein und stehen für Fragen der beruflichen Orientierung und Weiterbildung zur Verfügung. In Workshops, Expert*innengesprächen und an Infoständen können Sie Ihre persönlichen Fragen beantworten lassen.

Die Infobörse hat in Bielefeld Tradition. Seit 25 Jahren bietet sie eine Fülle von Informationen, ermöglicht persönliche Kontakte, setzt Impulse, fördert Vernetzung und Austausch. Selbst nach einem Vierteljahrhundert ist sie immer noch aktuell. Nach wie vor sind weniger Frauen als Männer erwerbstätig. Arbeiten sie, dann vor allem in Teilzeit. Noch immer übernehmen sie überwiegend die Familienarbeit und die Pfl ege von Angehörigen. Wir möchten Frauen ermutigen, ihren berufl ichen Weg nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn die Vorteile einer kontinuierlichen Erwerbstätigkeit bzw. eines schnellen beruflichen Einstiegs sind offensichtlich: finanzielle Unabhängigkeit, Vermeidung von Altersarmut, wirtschaftliche Absicherung der Familie und persönliche Weiterentwicklung.

Die Infobörse „Frau und Beruf“ möchte Sie dabei unterstützen, Ihre Möglichkeiten zu erkennen und Ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen. Denn der Weg zum beruflichen Erfolg ist (auch) ein Prozess der persönlichen Orientierung, Informationsbeschaffung und sorgfältigen Planung.

© 2018 Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.