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"Möglichmachen gelingt durch Mitmachen": Möglichmacherei in Adorf gestartet

„Möglichmacherin“ Bianca Jahn konnte sich freuen: Mehr als 30 Gäste hatten den Weg zur Auftaktveranstaltung in den neuen Räumen in der ehemaligen Ambulanz, Markt 31, in Adorf gefunden. Die Altersspanne der Gäste betrug zwischen 6 und 82 Jahren und war tatsächlich beispielhaft für die Zielgruppe der Menschen, die angesprochen werden sollen: Völlig unabhängig vom Alter sollen Mitgestalter und Mitmacher angesprochen werden, die gemeinsam mit Bianca Jahn sowohl die Weiterführung und Weiterentwicklung bestehender kultureller Formate als auch die Umsetzung neuer Ideen für Projekte, Aktionen und Veranstaltungen möglich machen können.

Unterstützung bei der Vorstellung der Zielsetzung und ersten Umsetzungsgedanken des Projekts gab es von Bürgermeister Rico Schmidt, Dr. Klaus Zeitler (Berater des BMFSJ-Projektes „Demografiewerkstatt Kommunen“) und Antje Goßler von der Stadtverwaltung. Viele neugierige und aufgeschlossene Gäste bekamen Antwort auf ihre Fragen. Auf diese Weise konnte in lockerer, gemütlicher Atmosphäre in der liebevoll eingerichteten Möglichmacherei nicht nur Aufklärungsarbeit zu diesem nicht nur im Vogtland ungewöhnlichen Projekt betrieben werden. Im aktiven Austausch zeigte sich, das bereits einige neue Ideen, wie zum Beispiel ein Kürbisfest im Herbst, auf den Weg gebracht wurden .Besonders das breitgefächerte Spektrum der Gäste lässt die Verantwortlichen auf eine gute Perspektive hoffen. Vertreter verschiedener Adorfer Vereine waren darunter, z.B. des Gewerbevereins, Vertreter der Seniorengemeinschaft, des Stadtrates, aber auch viele interessierte Einzelpersonen.

Bianca Jahns Augenmerk auf die künftige zusätzliche Unterstützung bereits bestehender Formate und Veranstaltungen fand breite Zustimmung. Nicht wenige teilen die Sorge um fehlenden Nachwuchs in den aktiven Vereinen und ein damit einhergehendes Schwinden der Leistungsfähigkeit und Kapazität von ehrenamtlich Tätigen. Auch dies ist eine Folge des demografischen Wandels in Adorf, dem mit Hilfe der aus der Arbeit in der „Demografiewerkstatt Kommunen“ hervorgegangenen Idee etwas entgegensetzt werden soll. In Gesprächen mit Vereinen war diese Sorge wiederholt geäußert worden. Dies war auch der Grund, weshalb sich die Stadt Adorf/Vogtl. im Jahr 2017 mit einer ersten Projektskizze für einen „(Kultur)Ermöglicher“ im Programm LandKULTUR des Bun-desministeriums für Landwirtschaft und Ernährung bewarb. Über nahezu zwei Jahre war das Projekt gedanklich weiterentwickelt worden, so dass im April 2019 endlich der ersehnte positive Bescheid erteilt werden konnte. Binnen drei Wochen konnte das Büro gemeinschaftlich mit der Stadtbevölkerung eingerichtet und die Möglichmacherei eröffnet werden.

Die gelungene Auftaktveranstaltung und die breite Resonanz sind ein deutliches Zeichen dafür, dass hier ein Nerv getroffen wurde und sehr gute Chancen bestehen, dass sich die kulturelle Lebensqualität in Adorf durch dieses Projekt positiv entwickeln wird. Der Hinweis Bianca Jahns, als „Möglichmacherin“ keinen schwarzen Hut mit einem weißen Kaninchen darin zu besitzen, sorgte für Heiterkeit und brachte das Motto noch einmal auf den Punkt: Möglichmachen gelingt durch Mitmachen! Die „Möglichmacherei“ ist eine Anlaufstelle dafür und offen für alle Ideen.

Öffnungszeit des Möglichmacher-Büros (ehem. Ambulanz, Markt 31): mittwochs 10.00-12.00 Uhr und 16.00-18.00 Uhr, ansonsten nach Vereinbarung!
Erreichbarkeit: 0176 34551926, moeglichmacherei@adorf-vogtland.de

Quelle: www.demografiewerkstatt-kommunen.de

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