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Auswertungsergebnisse der Jugendbefragung in Adorf 

Im Rahmen der „Demografiewerkstatt Kommunen“ führte die Stadt im Juni 2017 eine Befragung der Adorfer Jugend durch. Alle Jugendlichen aus Adorf sowie alle Schüler der Zentralschule Adorf zwischen 13 und 19 Jahren hatten einen umfangreichen Fragebogen erhalten, an deren Erarbeitung Schüler bereits beteiligt waren. Die inhaltliche Auswertung wurde durch das Sozialwissenschaftliche Institut für regionale Entwicklung (SIREG) aus Rottenburg vorgenommen, Herr Dr. Klaus Zeitler präsentierte die Ergebnisse nun im Adorfer Stadtrat.

Die wichtigsten Eckpunkte hier kurz zusammengefasst:

  • Die beste Beteiligung lag in der Altersgruppe zwischen 13 und 15 Jahren, die meisten sind Schüler der Adorfer Zentralschule. Die Rücklaufquote betrug 64 %, allerdings war ein Teil der Fragebogen nicht richtig ausgefüllt, so dass nicht alle Fragebogen in die Bewertung einfließen konnten.
  • Ca. 80 % der Adorfer Jugendlichen wohnen gerne in ihrer Stadt, jedoch halten nur 54 % der Befragten Adorf für jugendfreundlich. Mit zunehmendem Alter sinkt dieser Anteil. Schüler der Adorfer Zentralschule, die in umliegenden Orten wohnen, nehmen die Stadt als jugendfreundlicher wahr als ortsansässige Jugendliche.
  • Insgesamt empfindet der überwiegende Teil der Jugendlichen das Freizeitangebot in Adorf als mangelhaft. Von höchster Wichtigkeit ist für die Jugendlichen in der Freizeit Freunde zu treffen. Vermisst werden in erster Linie Räume für Treffpunkte (der größte Teil trifft seine Freunde zu Hause), Veranstaltungen für Jugendliche und freies WLAN. Als schwierig sind die Themen Erreichbarkeit von Angeboten bzw. Mobilität eingeschätzt. Positiv wird das Angebot an Sportmöglichkeiten und das Angebot von Vereinen gesehen. Allerdings wissen weniger als die Hälfte der Jugendlichen über die Vereinsangebote richtig Bescheid.
  • Jungen verbringen ihre Freizeit häufiger in Adorf als Mädchen. Diese sind hinsichtlich der Erreichbarkeit von Angeboten in Adorf mehr auf ihre Eltern angewiesen als Jungen. Mädchen verbringen ihre Freizeit deutlich häufiger in größeren Städten wie Plauen als Jungen. Falls die Freizeit in einem anderen Ort verbracht wird, geschieht dies am häufigsten in Markneukirchen.

Mit der Fragebogenaktion verfolgte die Stadt nicht nur das Ziel, konkrete Antworten auf viele einzelne Fragen zu bekommen, sondern auch, eine gewisse Stimmung in der Stadt und unter den Jugendlichen zu erzeugen. Das deutliche Signal: „Wir hören euch zu, wir interessieren uns für euch, wir würden gern etwas für euch tun!“ ist ebenso wichtig wie konkrete Maßnahmen, die die Stadt nun gemeinsam mit Protagonisten aus der Jugendszene, Schülern und Vertretern der örtlichen Jugendarbeit aus der Befragung ableiten wird.

Erste Ansatzpunkte für die weitere Arbeit haben sich bereits herauskristallisiert:

  • Ein großer Teil der Jugendlichen (61 %) würde sich gern in der Stadt engagieren, hat aber keine Idee wie und wofür.
  • 45 % der Jugendlichen wissen nicht, welche Ausbildungsberufe sie in Adorfer Unternehmen lernen können.
  • Bleibeorientierung: 11 % schließen aus später in Adorf zu bleiben, nur 10 % der Adorfer Jugendlichen wollen unbedingt bleiben. Jedoch: 37 % der Adorfer Jugendlichen geben an „ja, eigentlich schon“ bleiben zu wollen. Als Abwanderungsgründe werden am häufigsten fehlende Berufsaussichten genannt sowie Adorf habe „zu wenig zu bieten“.

Die ausführliche Auswertung der Jugendbefragung wird unter www.adorf-vogtland.de veröffentlicht.

Die von Herrn Bürgermeister Rico Schmidt versprochene Jugendparty wird am 30.10.2017 im Adorfer „Glashaus“ steigen. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen, ein erstes Arbeitstreffen mit Adorfer Schülern, die in die Partygestaltung mit einbezogen werden, wird es am 18.09.2017 geben.

Die von Herrn Bürgermeister Rico Schmidt versprochene Jugendparty wird am 30.10.2017 im Adorfer „Glashaus“ steigen. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen, ein erstes Arbeitstreffen mit Adorfer Schülern, die in die Partygestaltung mit einbezogen werden, wird es am 18.09.2017 geben.

PDF-Download Ergebnisse der Jugendbefragung

Quelle: www.demografiewerkstatt-kommunen.de

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