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Artikel "Geschlechterstudien finden überall ihre Anwendung - Davon profitieren immer mehr Studierende"

Obwohl viele Menschen über den Forschungsbereich herziehen, möchten immer mehr Menschen Gender Studies studieren. Elf Hochschulen im deutschsprachigen Raum bieten Bachelor-Studiengänge an. Doch was genau wird dort gelehrt?

Im Artikel gibt es Beispiele aus der Praxis.

Zum Beispiel die Informatik in Heilbronn und das Projekt "GEWINN. Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk“, in der Hochschule Heilbronn, der Universität Siegen und bei kompetenzz angesiedelt.

Woran liegt es, dass Frauen die IT-Branche mehr als doppelt so häufig wieder verlassen als Männer? Wie könnte eine geschlechtergerechte Software aussehen? Diesen Fragen widmet sich das Verbundprojekt, das junge Frauen in der Informatik unterstützen will.

Neu in diesem Kontext ist dabei das Format des „Reallabors“: Hier kommen Akteure aus Forschung und Praxis zusammen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. „Diese Zusammenarbeit ist aufwändig, weil zunächst eine gemeinsame Sprache gefunden werden muss – aber sehr lohnenswert“, sagt Nicola Marsden von der Hochschule Heilbronn.

Wissenschaftliches Geschlechterwissen soll in einem Dialog zwischen Unternehmen und Wissenschaft weiterentwickelt, aufbereitet und für die praktische Umsetzung handhabbar gemacht werden. Ziel der Forscher*innen, die von 2017 bis 2019 diese seltene Kooperation zwischen Gender Studies und Informatik durchführen, ist es, gemeinsame Empfehlungen auszuarbeiten, wie sich beispielsweise die Softwareteams aufstellen können, um für Männer und Frauen gleich einladend zu sein, oder worauf man achten muss, damit Algorithmen nicht unsere Geschlechterstereotype übernehmen – denn auch in den digitalen Wandel sind Geschlechterungleichheiten eingeschrieben.

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