Wir bemühen uns zusammen mit den folgenden Netzwerken um die Verankerung des Gendergedankens in den Wissenschaftsjahren:
Die Agentur ist eine Einrichtung der Hochschulfrauenbeauftragten der Technischen Universität München für technisch-naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schülerinnen aller Altersstufen an Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Schulen und Einrichtungen der Kinder- Jugend- und Mädchenarbeit. Die Agentur baut auf dem Ferienprogramm "Mädchen machen Technik" auf.
Die Kampagne "Einstieg Informatik" ist das zentrale Projekt zur Vermittlung von Informatik an Kinder und Jugendliche im Informatikjahr - Wissenschaftsjahr 2006. Mit Workshops und Aktionen auf Messen und überall dort wo viele Jugendliche erreicht werden, soll Informatik allgemein verständlich und spannend dargestellt werden.
Femtec ist eine Gründung der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V.und der Technischen Universität Berlin. In Kooperation mit namhaften Unternehmen hat sich die Femtec zum Ziel gesetzt, junge Frauen für das Studium der Ingenieur- und Naturwissenschaften zu gewinnen, Studentinnen mit hohem Leistungs- und Führungspotenzial gezielt zu fördern und innovative Formen der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft zu erproben.
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist mit rund 24.500 Mitgliedern die größte Informatikfachvertretung im deutschsprachigen Raum. Seit 1969 fördert sie den Gedankenaustausch zwischen allen Gruppen der Gesellschaft. Zusammen mit der Fraunhofer Gesellschaft ist sie Träger des Bundeswettbewerbs Informatik.
Eine Initiative der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), die über das Berufsbild "Informatikerin" informieren und die in der Öffentlichkeit vorhandenen Vorurteile widerlegen will. Auf den Websiten der Initiative werden Lebensläufe von Informatikerinnen mit unterschiedlichen Berufsfeldern präsentiert. Darüber hinaus bietet "Girls Go Informatik" umfangreiches Informationsmaterial und Linklisten rund um die Informatik.
Die Ideen-Werkstatt zu Studienwahl, Studium und Beruf der Humboldt-Universität zu Berlin bietet mit ihren Angeboten und Maßnahmen vielseitige Orientierungshilfe, erleichtert den Übergang von der Schule zur Universität und möchte die jungen Frauen für ein frauenfreundliches und leistungsstarkes Informatikstudium begeistern.
Sommeruniversität für Frauen in der Informatik: Jährliche kompakte Lehrangebote zum Informatikstudium in der Universität Bremen für Studentinnen aller Hochschularten und für an Weiterbildung interessierte Frauen. Die Informatica Feminale schafft Orte des Experimentierens, um neue Konzepte für das Informatikstudium zu finden. Sie zielt auf die Stärkung von Studentinnen und die berufliche Weiterbildung von Frauen. Dozentinnen und Teilnehmerinnen kommen aus dem In- und Ausland. Die 9. Informatica Feminale wird vom 4.-15. September 2006 stattfinden.
Das Netzwerk Kompetenz für Frauen e.V. engagiert sich in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien und neue Medien, um die soziale Stellung von Frauen in der Informationsgesellschaft zu verbessern. Neben IT-Clubs für Mädchen koordiniert das Netzwerk zahlreiche Projekte für Mädchen und Frauen in den Bereichen IT, neue Medien, Kunst und Kultur.
Das Kompetenzzentrum "Frauen für Naturwissenschaft und Technik" der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns ist gegründet worden, um Strukturen zu schaffen, die Mädchen und Frauen für technische und naturwissenschaftliche Studiengänge und Berufe informieren, interessieren und motivieren.
Das im Februar 2006 neu gegründete "Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V." versteht sich als fachpolitische Servicestelle für Genderkompetenz, Mädchenarbeit sowie Jungenarbeit in Sachsen-Anhalt. Es dient der Vernetzung und Etablierung geschlechtergerechter Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe.
Das seit 2001 bestehende Netzwerk will das Berufswahlspektrum für Mädchen und junge Frauen in Richtung Informatik- und Technikberufe erweitern und Schülerinnen für Informatik- und Technikstudiengänge interessieren und motivieren und bietet verschiedene Informationsangebote für Multiplikatorinnen, Studentinnen und Schülerinnen.
Das Projekt Roberta des Fraunhofer Instituts für Autonome Intelligente Systeme will Mädchen für technische Berufe begeistern. Mit Hilfe von didaktisch und technisch adaptierten Robotern werden Grundkenntnisse der Konstruktion von Robotern bis hin zu deren Programmierung vermittelt. Beim Entwerfen, Konstruieren, Programmieren und Testen mobiler autonomer Roboter wird erfahrbar, dass Technik Spaß macht und es werden Kenntnisse in Informatik, Elektrotechnik, Mechanik und Robotik.
Das Verbundprojekt thüringer Hochschulen trägt mit seinen vielfältigen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung und verschiedenen Mentoring-Programmen dazu bei, Schülerinnen und Schülern für technische und naturwissenschaftliche Studiengänge zu begeistern.