Wenn es um sicheres Surfen im Internet geht, kennen sich Eltern besser aus als ihre Kinder. Das ist das Ergebnis des "Generationen-Wettbewerbes", einem großen Online-Wissenstest. An der Aktion von Internet-ABC e.V. und Deutscher UNESCO-Kommission haben sich knapp 6.800 Internetnutzer beteiligt.
Eltern gelten in der Regel nicht gerade als Experten, sobald es um Onlinespiele, Chats und die neusten Trends der digitalen Medien geht. Dennoch schnitten die 30-50-Jährigen bei dem von Internet-ABC und Deutscher UNESCO-Kommission organisierten "Generationen-Wettbewerb" deutlich besser ab als ihr Nachwuchs. Vor allem den jüngeren Kindern fehlt das notwendige Fachwissen, um die Gefahren des Internets zu erkennen und sich sicher im Netz zu bewegen.
"Um die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, müssen wir die Fähigkeit erwerben, die neuen Technologien sinnvoll und verantwortungsbewusst einzusetzen", erklärt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, die Hintergründe für den spielerisch angelegten "Generationen-Wettbewerb". Anlässlich des weltweit veranstalteten SAFER INTERNET DAY am 6. Februar waren alle Altersgruppen (Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern) gefragt, ihre Kenntnisse zum Thema "Internetsicherheit" unter Beweis zu stellen. Jetzt ziehen die Initiatoren des großen Online-Wissenstests Bilanz: In dem sechswöchigen Aktionszeitraum beteiligten sich knapp 6.800 Nutzer am Online-Quiz unter www.internet-abc.de.
Am besten schnitten die 30- bis 50-Jährigen ab (gute bis sehr gute Testergebnisse erzielten 93% der Befragten). Es folgen die über 50-Jährigen (88%), die Personen zwischen 18 und 30 Jahren (87%) und die 15- bis 18-Jährigen (85%). Deutlich schwächere Ergebnisse bei dem Test erzielten die 10- bis 14-Jährigen (71%) und Kinder unter neun Jahren (51%).
Die komplette Auswertung des Wissenstests und weitere Informationen unter: www.internet-abc.de