Mehr als 80 der besten Nachwuchsinformatikerinnen und -informatiker Deutschlands haben sich am vergangenen Samstag zu einer Jubiläumsfeier am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut getroffen: In 25 Endrunden des Bundeswettbewerbs Informatik hatten sie als Finalistinnen und Finalisten besonders fundiertes Fachwissen und hohe Begabung unter Beweis gestellt. Insgesamt nahmen gut 28.500 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland an den 25 Wettbewerben teil, die seit 1980 ausgerichtet werden.
Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer des Bundeswettbewerbs Informatik, betonte bei seinem Rückblick auf 25 Runden, dass der Wettbewerb viele Persönlichkeiten hervorgebracht habe, die in ganz unterschiedlicher Weise herausragten. Den seit Jahren zu beobachtenden Rückgang des Interesses Jugendlicher an der Informatik habe der Wettbewerb alleine nicht verhindern können. Hier sei ein koordiniertes Gesamtangebot unerlässlich, um mehr Talente für die Informatik zu begeistern.
Pohl bedauerte, dass unter den Teilnehmern an den 25 Endrunden nur wenige Frauen gewesen seien. Drei von ihnen waren zum Ehemaligen-Treffen ans HPI gekommen: die Bundessiegerinnen Lilly Kaufhold und Cornelia Strauß, beide 19 Jahre jung und aus Berlin, und Melanie Schmidt (24) aus Dortmund.
Der nächste, 26. Bundeswettbewerb Informatik unter dem Motto "Think!" ist bereits gestartet. Bis zum 12. November sind die Aufgaben der ersten Runde zu lösen, die jetzt an die Schulen versandt wurden und auch im Internet unter: www.bwinf.de heruntergeladen werden können.
Hintergrund zum Bundeswettbewerb Informatik
Den Bundeswettbewerb Informatik gibt es seit 1980. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert sowie von den Landes-Kultusministerien unterstützt. Träger des Wettbewerbs sind die Gesellschaft für Informatik (GI) und die Verbund Informations- und Kommunikationstechnik der Fraunhofer-Gesellschaft. Schirmherr ist der Bundespräsident. Ziel ist es, Spitzentalente herauszufordern und zu fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern beherrschen wollen.
Weitere Informationen: www.bwinf.de