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Kompetenzzentrum

Frauen und Männer aus Italien in den Norden

Für den intensiven fachlichen Austausch zu Einzelaspekten der Bestandsaufnahme wurden zwei Workshoprunden durchgeführt. In jeder Workshoprunde fanden vier Workshops mit bis zu 15 geladenen Expertinnen und Experten parallel statt. Für die zweite Workshoprunde war die Herkunft Ausgangspunkt der Fragestellung. Für alle Workshops bildete die Genderperspektive eine wichtige Grundlage. Im Abschlussplenum wurden die Ergebnisse aus den Workshops zusammengeführt und diskutiert.

  1. Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  2. Ergebnisse der Bestandsaufnahme
  3. Ergebnisbericht
  4. Thesen des Workshops
  5. Downloads
 

1. Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Dr. Elisabetta Abbondanza (Leitung)
  • Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (Leitung)
  • Dr. Christiane Feil
  • Dayna Hirst
  • Dr. Edith Pichler
  • Dr. Susanne Schnoor-Bäcker

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2. Ergebnisse der Bestandsaufnahme

Im Rahmen des Projektes wird eine Bestandsaufnahme von Primär- und Sekundärstudien zur Online-Kompetenz von Migrantinnen und Migranten durchgeführt. Ausgangspunkt sind die vom Statistischen Bundesamt im Mikrozensus 2005 vorgelegte Definition von „Migrationshintergrund“ und der nationale Integrationsplan, der in den neuen Medien Computer und Internet erhebliche Potenziale für die Integration sieht. Die Bestandsaufnahme umfasst neben den Ergebnissen der Internet-, Migrations- und Medienforschung auch eine Übersicht der Internetportale für Migrantinnen und Migranten sowie Beispiele guter Praxis.

Migrationshintergrund und ethnisch-kulturelle Prägung bzw. Zugehörigkeit

  • Internetangebote für Migrantinnen und Migranten

Internet – ein Raum für Diskurse

Bei vielen Migrantinnen und Migranten besteht der Wunsch nach Anerkennung und einer angemessenen Repräsentanz in den Massenmedien. Da aber die Berichterstattung gefühlt oder real diesem Wunsch nicht entspricht, wird das Internet als Diskursraum genutzt, um sich gegen das negative Bild der Migrantinnen und Migranten in den deutschen Massenmedien zu wehren und eine Gegenöffentlichkeit herzustellen.

Die Berichterstattungen in den Massenmedien werden kritisch verfolgt und zwischen den Mitgliedern der Communities diskutiert. Gleichzeitig ist das Internet ein Raum, wo sich Gleichgesinnte auf gleicher Höhe austauschen und diskutieren können.

Androutsopoulus (2005) prägt den Begriff der hybriden Diskursräume, in denen ein Dialog zwischen den Kulturen stattfindet. Die kulturelle Identität ist nicht abgrenzbar zwischen Herkunfts- und Aufenthaltsland, sondern ist in einem ständigen Dialog zwischen den beiden Kulturen zu verstehen, der im Rahmen einer Spannung zwischen der Bewahrung der ethnischen Identität und der Aneignung der Aufnahmekultur stattfindet.

Auch Hugger (2007: 173) thematisiert in seinen Arbeiten die hybride Identität, die als eine Möglichkeit des Auslebens von Mehrfachidentitäten gesehen wird. Das Aushandeln der gemachten Erfahrungen als Migrantin oder Migrant im virtuellen Raum führt nach Goel (2007) zu einer erhöhten Handlungsfähigkeit.

Eine weitere Ebene der Auseinandersetzung in den Communities bezieht sich nicht nur auf das „wir“ und den „Deutschen“, sondern bezieht sich auch auf die heterogene Zusammensetzung der verschiedenen Individuen in den ethnischen Gruppen.

Die Gegenöffentlichkeit versteht sich nicht als eine Form der Abgrenzung, sondern ist in der Vielfältigkeit von Öffentlichkeiten zu sehen. Außerdem werden in der Diskussion von Migrantinnen und Migranten mit Menschen ohne Migrationshintergrund Potenziale gesehen, ge-genseitige Vorurteile abzubauen (Murt 2007).

Weiterhin ist es auch ein virtueller Raum, in denen Menschen ohne Migrationshintergrund teilnehmen, z.B. als Interessierte an der Kultur. Dies ist deutlich am Portal Theinder.net zu beobachten, wo mittlerweile 40 Prozent der User Menschen ohne Migrationshintergrund sind.

Virtuelle Räume befriedigen soziale Bedürfnisse

Immer mehr Migrantenselbstorganisationen weiten ihre Aktivitäten auf das Internet aus. Dadurch werden ihre Anliegen nicht nur für Migrantinnen und Migranten öffentlich gemacht, sondern sie werden auch in die deutsche Öffentlichkeit getragen. Im Internet etablieren sich neben den Migrantenselbstorganisationen neue Formen der Vernetzung. In sogenannten Online-Vereinen sind zum Teil mehr registrierte Mitglieder als durchschnittlich in den klassischen Vereinen der Migrantenselbstorganisationen. Beispielsweise hat das Portal Bizimalem 470.000 registrierte Mitglieder .

Die Besonderheit der Online-Vereine liegt darin, dass sie soziale Bedürfnisse ihrer Mitglieder online lösen. Das Internet schafft so neue virtuelle Räume für flexible, vielleicht auch flüchtige, neue Gefüge von Gemeinschaften (Kissau 2008).

Wer steckt hinter den Ethnoportalen?

Nach den Ergebnissen der Studien zum „Politischen Potenzial des Internet“ (PPI) werden die Webportale für Migrantinnen und Migranten sehr häufig von Vereinen und nicht kommerziellen Organisationen oder von Einzelpersonen betrieben.

Das Potenzial für politische Partizipation

Das Internet hat für politische Informationen eine zentrale Rolle eingenommen, die mit einem Bedeutungsverlust für die klassischen Massenmedien einhergeht.

Aksünger hebt auch die politische Partizipation und die Erweiterung der kulturellen Vielfalt, die sie als Ressource für Deutschland betrachtet, als Potenzial der ethnischen Internetangebote hervor. Weiteres Potenzial sieht sie in der Integration und in der Stärkung des bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements.

Internetnutzung und Migrationshintergrund

Aus den Erfahrungen verschiedener Projekte hat Hinkelbein drei Barrieren für die Internetnutzung von Migrantinnen und Migranten als wesentlich erkannt:

  • fehlende Medienkompetenz
  • geringe deutsche Sprachkompetenz
  • die Nichtberücksichtigung spezifischer Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund bei den angebotenen Maßnahmen

Medienkompetenz ist eine zentrale Grundlage zur Integration in die Informationsgesellschaft. Viele Migrantinnen und Migranten waren und sind in Arbeitsfeldern tätig, in denen digitale Medien entweder keine oder nur eine geringe Rolle spielen, so dass sie kaum Möglichkeiten haben und hatten, sich Medienkompetenzen anzueignen (Hinkelbein 2007: 95).

Geringe deutsche Sprachkompetenz spielen auf den Ebenen der Inhalte und deren Vermittlung eine Rolle (Hinkelbein 2007: 94).

Um spezifische Zugangsbarrieren identifizieren zu können, ist es nötig, die Lebenswelten der betroffenen Menschen zu kennen. Hier bedarf es weiterer Forschung.

Wird auf die spezifischen Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund eingegangen, so müssten auf jeden Fall Internetkursangebote für Menschen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen angeboten werden und mehr fremdsprachige Internetangebote im Rahmen von eGovernment-Maßnahmen zur Verfügung stehen.

Hinkelbein hat verschiedene Projekte analysiert. Ein Best-Practice ist das Projekt „buerger-gehen-online“ der Stadt Esslingen, das PC-Treffpunkte an öffentlich zugänglichen Orten zur Verfügung stellt. Ausgebildete Mentorinnen und Mentoren bieten bei Bedarf Unterstützung beim Erwerb von Medien-kompetenzen an. Es gibt vielfältige Angebote, darunter auch zielgruppenspezifische Kursangebote mit muttersprachlicher Unterstützung und computergestützte Sprachkurse.

Nicht die kulturelle Herkunft, sondern das Milieu entscheidet über die Internetnutzung: Hinkelbein hat die These aufgesellt, dass die kulturelle Herkunft ein Merkmal der digitalen Spaltung darstellt, wenn er auch zu Recht auf die Heterogenität der Gruppe hinweist und auch die ökonomische Situation als Merkmal der digitalen Spaltung ansieht.

Einen ganz anderen Hinweis liefert die Sinus-Studie „Migranten in Deutschland“ von Sinus Sociovision. Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass die Herkunft nicht auf eine Milieuzughörigkeit und umgekehrt auch eine Milieuzugehörigkeit nicht auf die Herkunft schließen lässt. Das legt den Schluss nah, dass die Internetnutzung eher in den Milieus und nicht in den Ethnien variiert. Dies festzustellen, bleibt weiteren Studien vorbehalten. Die Sinus-Studie „Migranten in Deutschland“ ist eine repräsentative, qualitative Vorstudie. Darin enthalten sind auch Untersuchungen zur Mediennutzung und Ausstattung von Computer und Internet. Die Ergebnisse sind im Dezember 2008 veröffentlicht worden.

Fazit: Das Internet stellt für die Migrantinnen und Migranten und auch für die Aufnahmegesellschaft enorme Potenziale dar. Es ist ein Gestaltungsraum, in dem mit Gleichgesinnten über Themen gesprochen und diskutiert wird, die insbesondere Migrantinnen und Migranten interessieren und in den Massenmedien keinen Eingang finden.

Gleichzeitig stellt das Internet eine virtuelle Heimat dar, in der der Migrationshintergrund ein verbindendes Element ist und die Möglichkeit bietet, eine Vielzahl von Öffentlichkeiten mit vielen kulturellen Ausdrucksformen zu kreieren.

Studien zur Internetnutzung türkischer Migrantinnen und Migranten überwiegen bei Untersuchungen nach Herkunft. Mit Abstand folgt dann die Gruppe der Personen mit postsowjetischem Migrationshintergrund. Für andere Gruppen liegen bis auf die Studie „Migranten und Medien 2007“ keine speziellen Untersuchungen zur Internetnutzung in Deutschland vor. Dort sind Ergebnisse zu italienischen, griechischen, polnischen und ex-jugoslawische Migrantinnen und Migranten zu finden. In der Sekundäranalyse von Billes-Gerhart (2003) stammen 57 Jugendliche aus 18 Nationen: u.a.: türkisch, italienisch, russisch, iranisch, albanisch, kroatisch …

Für medienpädagogische Maßnahmen empfiehlt Theunert, Zugänge zu ermöglichen, die auf sozio-kulturelle Milieubedingungen zugeschnitten sind, die unabhängig vom Migrationshintergrund wirksam werden. Damit wird die Defizitperspektive verlassen, um „die Bedeutung transnationaler Kulturmuster und Werthaltungen für den Mediengebrauch sichtbar zu machen“ (Theunert 2007: 18).

Ein Handlungsbedarf besteht in der Forschung und bei integrativen Zugängen, die milieuspezifisch angelegt sind und Geschlechterunterschiede berücksichtigen (Theunert 2007: 17).

3. Ergebnisbericht

Der Workshop wurde von Frau Prof. Dr. Ursula Boos-Nüning und Frau Dr. Elisabetta Abbondanza geleitet, die aufgrund ihrer Expertise zu diesem Thema ausgewählt wurden. Sie führten in die Themenstellung ein. Anschließend folgte die Diskussion anhand der Leitfragen sowie die Formulierung von Thesen, die im Abschlussplenum vorgestellt wurden.

Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning bemerkte zu Beginn ihres Vortrags, dass die Datenlage bezüglich der in Deutschland lebenden Personen mit italienischem Migrationshintergrund nicht ausreichend sei. Die Datenlage von italienischen Migrantinnen und Migranten bezüglich des Internet wurde während des Vortrags von Prof. Dr. Boos-Nünning erläutert.
Festzustellen ist, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Internetstammnutzung bei Personen mit italienischem Migrationshintergrund im Vergleich zu anderen in Deutschland lebenden Personen mit Migrationshintergrund am geringsten ist und dass sich das Internetverhalten dieser Personen kaum von dem Internetverhalten Einheimischer unterscheidet.

Spannender ist jedoch die Frage, warum Personen mit italienischem Migrationshintergrund in der Statistik so schlecht abgebildet sind. Dies kann in Zusammenhang stehen mit der Tatsache, dass im Bild der deutschen Allgemeinheit der Stereotyp der Italienerinnen und Italiener positiv belegt ist und diese als vollkommen integriert gelten. Jedoch haben in Deutschland lebende Italienerinnen und Italiener ein niedrigeres Bildungsniveau als Personen ohne Migrationshintergrund.

Außerdem ist die Arbeitslosenquote der italienischstämmigen Bevölkerung unter in Deutschland lebenden Personen mit italienischem Migrationshintergrund überdurchschnittlich hoch. Insgesamt sind Italienerinnen und Italiener schlecht in das deutsche Bildungs- und Berufssystem integriert. Die Vorstellung der vollkommenen Integration von in Deutschland lebenden Personen mit italienischem Migrationshintergrund ist somit nicht korrekt.

Dr. Elisabetta Abbondanza stellte in ihrem Vortrag das Portal www.webgiornale.de vor.

Das Webgiornale ist ein Informationsmedium, das eine Auswahl an tagesaktuellen Nachrichten auf deutsch und italienisch bietet. Die katholische Kirche ist der Träger dieser Internetpräsenz und Dr. Tobia Bassanelli leitet das Webgiornale ehrenamtlich.

Zu den Kernthemen zählen das Leben der Italienerinnen und Italiener in Deutschland, deutsch-italienische Beziehungen, Italienerinnen und Italiener in Europa, Migration von Italienerinnen und Italienern und die Weltnachrichten. Das Webgiornale schafft einen Überblick und bietet eine Auswahl der wichtigsten Nachrichten für die italienischstämmige Bevölkerung in Deutschland und richtet sich an Italienerinnen und Italiener, die seriöse Informationen suchen. Das Webgiornale ist wenig bekannt, da es nicht gezielt beworben wird, jedoch wird es täglich von einigen hundert Personen gelesen.

 

Gesammlete Schlagworte auf den Stellwänden:
  • Zu geringes Wissen über italienische Migrantinnen und Migranten
  • Schaffen von Basiswissen über junge Menschen mit italienischem Migrationshintergrund als Grundlage für Internet
  • Italienerinnen und Italiener sind integriert? Öffentliche Meinung, Lebenssituation
  • Hohe Integration bei fehlendem Bildungserfolg, keine ethnische Community
  • Keine italienische Web Community
  • Sprache der italienischen Familien
  • Bildungsorientierung durch Internet
  • An wen die Internetkurse (Zielgruppe)
  • Internet in Italien weniger verbreitet
  • Nutzen im Internet gesehen
  • Fragen sind auf Web und nicht auf Internet ausgerichtet

 

Diskussionsergebnisse zu den Leitfragen:

 

1. Welchen Nutzen hat das Internet für diese spezielle Gruppe mit Migrationshintergrund?

Das Internet könnte eine Möglichkeit sein, die schulischen Leistungen von Kindern und Jugendlichen mit italienischem Migrationshintergrund zu verbessern und Wissen zu vermitteln. Das Ziel sollte sein, ihnen zu Bildungsabschlüssen zu verhelfen, die ihnen Horizonte eröffnen. Die Frage dabei ist jedoch, ob durch das Internet überhaupt eine Bildungsorientierung hervorgerufen werden kann.

2. Welche Erkenntnisse über spezifische Merkmale der Nutzung, Nicht-Nutzung und –art der Nutzung liegen vor?

Aus den vorhandenen Daten über Italienerinnen und Italiener in Deutschland ist ersichtlich, dass bei ihnen das Internet weiter verbreitet ist, als bei der in Italien lebenden Bevölkerung. Eine italienische Web-Community existiert nach Angaben der Experten jedoch nicht.
In der Diskussion wurde nachgefragt, ob bei Personen mit italienischem Migrationshintergrund überhaupt ein Handlungsbedarf in Bezug auf digitale Integration besteht.
Eine Besonderheit wird in der italienischen Sprachverwendung gesehen, da in Deutschland lebende Italienerinnen und Italiener ihre regionalen italienischen Dialekte vernachlässigen und in Deutschland das verbindende „Hochitalienisch“ sprechen, welches viele Personen mit italienischem Migrationshintergrund jedoch nicht korrekt beherrschen.

3. Welche Hemmnisse oder Barrieren lassen sich für diese Gruppe identifizieren?

Im Bild der Allgemeinheit werden italienische Migrantinnen und Migranten als in Deutschland vollständig integriert angesehen. Tatsächlich sind sie jedoch schlechter in das deutsche Bildungs- und Berufssystem integriert, als beispielsweise Türkinnen und Türken. So ist die Arbeitslosenquote unter ihnen überdurchschnittlich hoch, ebenso die Quote der Schülerinnen und Schüler an Sonderschulen. Somit ist das Bild der vollkommenen Integration der in Deutschland lebenden Italienerinnen und Italiener nicht korrekt.

4. Worin besteht der Handlungsbedarf für diese Gruppe und wie können gezielte Maßnahmen aussehen?

Angebote sollten zielgruppenspezifisch aufbereitet werden und möglichst früh ansetzen, beispielsweise in der Grundschule.

4. Thesen des Workshops

Es existieren nur geringe Kenntnisse über junge Italienerinnen und Italiener mit Migrationshintergrund und ihre Internetnutzung. Im Bild der Allgemeinheit sind Italienerinnen und Italiener vollständig in Deutschland integriert, dieses lässt sich jedoch nicht durch Daten belegen. Es existiert keine italienische Community, die sich aus Verbänden und informellen Kreisen konzipiert und auch keine italienische Web-Community, so dass eine direkte Ansprache entsprechend schwierig ist.

5. Downloads

pdf WS Italien: Ergebnis [354,03 kB | pdf]

Quelle: http://www.kompetenzz.de/Digitale-Integration/Migrantinnen/Expertise/Berliner-Fachtagung/Workshops/Italien