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Kompetenzzentrum

Beschäftigung von Ingenieurinnen und Ingenieuren 2010

Nach Angaben des IAB waren im Jahr 2010 in Deutschland rund 26 Mio. Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darunter 12 Mio. Frauen, das entspricht einem Frauenanteil von 46 %. Von diesen 12 Mio. Frauen sind 0,7% (85.093) als Ingenieurinnen beschäftigt. Die insgesamt 686.232 Ingenieurinnen und Ingenieure machen rund 2,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus.

 
Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieurinnen und Ingenieure
(Berufsgruppen 601 bis 607)

Jahr

2010

Frauen

85.093

Männer

601.139

Gesamt

686.232

% Frauen

12,4 %

Quelle: IAB "Berufe im Spiegel der Statistik" und eigene Berechnungen, 2011

Die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland ist zwischen 1999 mit 637.935 und 2010 mit 686.232 um 48.297 gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 7,6 % zwischen 1999 bis 2010. Diese positive Entwicklung in der Gesamtzahl ist im Wesentlichen auf den Frauenanteil zurückzuführen. Die Zahl der Ingenieurinnen stieg im gleichen Zeitraum um 23.851 (1999: 61.242; 2010: 85.093), dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 38,9 %. Dagegen ist der Männeranteil zwischen 1999 (576.693) und 2010 (601.139) um nur 4,2 % gestiegen.

Die folgende Grafik veranschaulicht die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure von 1999 bis 2010.

Bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren des Maschinen- und Fahrzeugbaus gab es zwischen 1999 und 2010 einige kleine Schwankungen. Insgesamt ist die Zahl der Ingenieurinnen und Ingenieure des Maschinen- und Fahrzeugbaus im selben Zeitraum aber um 9.146 (1999: 141.606; 2010: 150.752) gestiegen, prozentual ist das ein Zuwachs von rund 6,5%. Der Frauenanteil ist dagegen kontinuierlich gestiegen: von 1999 mit 5.664 Ingenieurinnen auf 9.648 im Jahr 2010. Prozentual ist das ein Zuwachs von rund 70,3%.

Die Zahl der Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure ist in der Gesamtbetrachtung von 1999 mit 169.060 bis 2010 mit 150.635 um 18.425 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gesunken. Dieser negative Trend geht vor allem auf den Rückgang der Männer zurück, denn deren Zahl ist im gleichen Zeitraum um 19.084 (1999: 161.283; 2010: 142.199) gesunken. Die Frauen haben dagegen deutlich zugelegt und machen 2010 rund 5,6% der Gesamtzahl aus. Das bedeutet einen Zuwachs zwischen 1999 (7.777) und 2010 (8.436) um 8,5 %.

Altersstruktur der Ingenieurinnen und Ingenieure


Knapp die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure sind im Jahr 2010 zwischen 35 und 50 Jahren (339.685). Rund 23% (157.833) sind jünger als 35 und rund 27,4% (188.028) über 50. Über die Jahre zeigen sich bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren deutlich die Auswirkungen des demografischen Wandels. 1999 waren mit 194.570 rund 30,5% der Ingenieurinnen und Ingenieure unter 35, 2010 sind es nur noch rund 23% (157.833). Dagegen hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure über 50 Jahre zwischen 1999 (134.535) und 2010 (188.028) um 39,8 % deutlich zugenommen. Vergleicht man die Zahlen von 1999 und 2010 sowohl bei den unter 35 Jährigen als auch bei den über 50 Jährigen, so zeigt sich, dass die Zahl der unter 35 Jährigen stark gesunken ist, die Zahl der über 50 Jährigen hingegen sehr stark zugenommen hat.

Quelle: http://www.kompetenzz.de/Daten-Fakten/Beschaeftigung-von-Ingenieurinnen-und-Ingenieuren-2010