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Kompetenzzentrum

Forschungsförderung aus Geschlechterperspektive

Zum Thema "Forschungsförderung aus Geschlechterperspektive" ist ein interessantes Buch erschienen.

Zum Buch

Kaum eine wissenschaftliche Karriere erfolgt gänzlich ohne Gelder von Institutionen der Forschungsförderung. Ein Stipendium oder eine Projektförderung zu erhalten, ist ein vorzeigbarer Leistungsausweis und ermöglicht Forschungserfahrungen im In- und Ausland zu sammeln, zu publizieren und Netzwerke aufzubauen. Ist der Zugang zur Forschungsförderung für Frauen schwieriger, könnte dies ihr überproportionales Ausscheiden aus wissenschaftlichen Laufbahnen mit erklären.

Ausgehend von der Studie „Geschlecht und Forschungsförderung (GEFO)“ im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) vereint dieser Sammelband Beiträge aus der Schweiz und dem europäischen Raum.

Diese setzen sich auf unterschiedliche Weise mit den sozialen Möglichkeitsbedingungen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für eine (erfolgreiche) Beteiligung am Wettbewerb um Drittmittelgelder auseinander und untersuchen, wie weit über Mechanismen der Forschungsförderung soziale Ungleichheiten in wissenschaftliche Chancenungleichheiten überführt werden oder ob Forschungsförderung auch kompensatorisch wirkt und hilft, geschlechtsspezifische Ungleichheiten abzubauen.

  • Regula Jula Leemann, Heidi Stutz (Hrsg.) | Forschungsförderung aus Geschlechterperspektive - Zugang, Bedeutung und Wirkung in wissenschaftlichen Laufbahnen |2010. 240 Seiten, broschiert, CHF 58.– / Euro 37.10 (D) | ISBN: 978-3-7253-0945-0
Quelle: http://www.kompetenzz.de/Aktuelles/Forschungsfoerderung-aus-Geschlechterperspektive