30% der Personen, die sich im Jahr 2006 an den Unternehmensgründungen in Deutschland beteiligten, waren Frauen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Deutschen Gründer- und Unternehmer-Tage in Berlin mitteilte, lag dagegen der Anteil von Frauen bei den Gründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung nur bei 18%.
Überdurchschnittlich war der Frauenanteil mit 35% bei Gründungen von Kleinbetrieben. Beim Gewerbe, das im Nebenerwerb betrieben wird, betrug der Anteil der Gründerinnen sogar knapp 40%.
Insgesamt gab es 740.000 Unternehmensgründungen im Jahr 2006. Dies waren deutlich weniger als auf dem Höhepunkt des Gründungsbooms in Deutschland im Jahr 2004. Im Zusammenhang mit der Einführung der Ich-AG hatte es damals knapp 820.000 gewerbliche Gründungen gegeben.
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