Anti-Virensoftware
So schützen Sie sich vor Computer-Viren: Viren kennen Sie aus der Biologie. Es sind kleinste Lebewesen, die sich in fremde Organismen einschleusen und dort in der Regel für die Wirte schädlich sind. Sie nutzen die Kapazitäten befallener Zellen zur eigenen Reproduktion.Viren gibt es auch für Computer. Dies sind kleine von Menschen gemachte Programme. Genau wie lebende Viren reproduzieren sie sich selbstständig und nutzen den Datenaustausch zwischen Computern, um sich weiter zu verbreiten.
Computerviren sollen die befallenen Computer bzw. Computernetze gezielt schädigen.
Dies kann durch ein Löschen von Daten geschehen, durch ein Unterbrechen der Internetverbindung, oder dadurch dass Ihr Betriebssystem auf andere Art nahezu unbrauchbar gemacht wird.
Viren kennen viele Wege der Verbreitung. Die meisten nutzen jedoch den Datenaustausch via E-Mail.
Gegen Viren können Sie Ihren Computer schützen. Dabei helfen Ihnen Anti-Viren-Programme. Solche Programme scannen alle Speicherbereiche Ihres Computers und vergleichen die gefundenen Daten mit ihrem "Wissen" über Viren. Wenn etwas wie ein bekannter Virus aussieht, schlagen sie Alarm. Je nach Einstellung der Programme werden die Viren zerstört, die befallenen Dateien gelöscht oder in einem gesonderten Ordner in "Quarantäne" gegeben.
Anti-Viren-Programme überwachen automatisch, was auf Ihrem PC vor sich geht. Sie schlagen Alarm, sollten Sie sich aus dem Internet oder aus einer Mail einen Virus "eingefangen" haben. Trotzdem ist es ratsam, regelmäßig alle Bereiche Ihres Computers manuell überprüfen zu lassen.
Auch Anti-Viren-Programme können Ihren Computer nicht mit absoluter Sicherheit schützen. Neue, noch unbekannte Viren können auftreten. Dennoch empfiehlt sich der Einsatz eines solchen Programms um die größtmögliche Sicherheit herzustellen.
Aktualisierung von Programmen
Wenn Sie länger mit Computern arbeiten, wissen Sie, dass es für die meisten Programme mehr oder weniger regelmäßig Nachfolgeversionen gibt. Allerdings gibt es für viele Programme auch kleinere, meist kostenlos zur Verfügung gestellte Updates.
Besonders häufig bekommen Anti-Viren-Programme ein Update (= Aktualisierung). Wie Sie bereits wissen, erkennen Virenscanner Viren normalerweise nur, wenn ihnen diese bekannt sind. Hersteller wie Symantec geben deswegen in kurzen Abständen Updates für ihre Anti-Viren-Programme heraus, bzw. für die Virusdefinitionen (anhand derer das Programm die Viren erkennt). Diese Updates erfolgen immer dann, wenn die Firmen ein neues Virus identifiziert haben. Das passiert nicht selten täglich.
Anti-Virus-Programme suchen daher standardmäßig automatisch täglich beim Hersteller nach einem neuen Update und installieren dies. Sie können diesen Vorgang verbieten, aber das ist nicht empfehlenswert. Eine andere Form von sicherheitsrelevanten Updates sind sogenannte Sicherheits-Patches (engl. Patch = Flicken). Um den Programmen auf Ihrem Computer zu schaden, müssen die Viren einen Angriffspunkt finden. Meist sind das Fehler in der ursprünglichen Fassung eines Programms.
Die Hersteller reagieren auf solche Sicherheitslücken meist mit einem Sicherheitspatch. Das sind kleine Programme, die Fehler reparieren. Auf Grund der marktbeherrschenden Stellung sind Produkte der Firma Microsoft - also z.B. Windows-Betriebssysteme, der Internet Explorer oder Outlook Express besonders oft von Virenangriffen betroffen.
Sie finden deswegen im Internet Explorer unter dem Menüpunkt Extras den Punkt Windows Update.
Klicken Sie darauf, übermittelt der Browser die jeweiligen Versionen, inklusive der letzen Updates Ihrer Software von Microsoft an diesen Hersteller. Die Microsoft Web-Site ermittelt dann Ihren Bedarf und schlägt Ihnen die entsprechenden Neuerungen zum Download vor.
Noch sicherer ist es, Windows völlig automatische Updates zu erlauben: Start / Einstellungen/ Systemsteuerung / automatische Updates.











