Beruf

Beschäftigte in der IT-Branche 2004

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen im IT Bereich ist nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit nach einer Stagnation in den Jahren 2002 und 2003 in 2004 wieder leicht gestiegen. Bei den sozialversicherungspflichtig beschäftigen Frauen bricht die positive Entwicklung der letzten Jahre ab und zeigt einen leichten Rückgang. Der prozentuale Anteil der Frauen liegt in dieser Berufsgruppe bei 20,2 %.

Das folgende Diagramm zeigt die Entwicklung der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Berufsgruppe 774. Unter der Tabelle finden Sie das Diagramm als pdf-Datei zum Download.

 

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Berufsgruppe 774: Datenverarbeitungsfachleute

Jahr Frauen Männer Gesamt % Frauen
1999 75.919 287.329 363.248 20,9 %
2000 81.177 314.808 395.985 20,5 %
2001 86.788 338.642 425.430 20,4 %
2002 89.378 350.906 440.284 20,3 %
2003 89.853 350.603 440.456 20,4 %
2004 89.486 353.514 443.000 20,2 %

Anmerkung: In der Berufsgruppe 774 Datenverarbeitungsfachleute werden laut Systematik der Bundesagentur für Arbeit auch Datenverarbeitungskaufleute, Datentechnische Assistenten sowie Informatikassistenten erfasst.

 

Arbeitslose in der IT-Branche 2004

Hinsichtlich der Entwicklung der Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im IT-Bereich in den letzten Jahren ist Folgendes festzustellen: im Vergleich zu 1999 hat sich ihre Gesamtzahl fast verdreifacht. Auch 2004 wächst die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer weiter, wenn auch mit einem Zuwachs von 2,3% deutlich verlangsamt.

Das folgende Diagramm zeigt die Entwicklung der Zahl der Arbeitslosen in der Berufsgruppe 774. Darunter finden Sie das Diagramm als pdf-Datei zum Download.

 

 

Arbeitslose

Berufsgruppe 774: Datenverarbeitungsfachleute

Jahr Frauen Männer Gesamt % Frauen
1999 6.066 14.995 21.061 28,8 %
2000 5.455 15.772 21.227 25,7 %
2001 6.384 19.779 26.163 24,4.%
2002 9.238 35.177 44.415 20,8 %
2003 11.476 50.225 61.701 18,6 %
2004 11.618 51.524 63.142 18,4 %

Die Arbeitslosenquoten

Der seit 2003 zu beobachtende deutliche Anstieg der arbeitslosen Datenverarbeitungsfachleute insgesamt hat zur Folge, dass sich die Quote der abreitslosen Frauen in dieser Branche sich seit 2000 fast verdoppelt hat, von 6,3 % auf 11,5 % in 2004 . Erst in den letzten beiden Jahren lag die Arbeitslosenquote bei den Männern über der der Frauen.

Das folgende Diagramm veranschaulicht die Entwicklung der Arbeitslosenquoten bei den Frauen und Männern in der Berufsgruppe 774. Darunter finden Sie das Diagramm als pdf-Datei zum Download.

 

 

Beschäftigte in der IT-Branche 2005

Nach aktuellen Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit setzt sich die insgesamt positive Entwicklung im IT-Bereich mit einem leichten Zuwachs fort. Im Gegensatz dazu ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigen Frauen das dritte Jahr in Folge rückläufig und liegt mittlerweile unter dem Wert von 2002. Ihr Anteil ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 19,8 % zurück.

Das folgende Diagramm zeigt die Entwicklung der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Berufsgruppe 774. Unter der Tabelle finden Sie das Diagramm als pdf-Datei zum Download.

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Berufsgruppe 774: Datenverarbeitungsfachleute

Jahr Frauen Männer Gesamt % Frauen
1999 75.919 287.329 363.248 20,9 %
2000 81.177 314.808 395.985 20,5 %
2001 86.788 338.642 425.430 20,4 %
2002 89.378 350.906 440.284 20,3 %
2003 89.853 350.603 440.456 20,4 %
2004 89.486 353.514 443.000 20,2 %
2005 88.780 359.603 448.383 19,8 %

Anmerkung: In der Berufsgruppe 774 Datenverarbeitungsfachleute werden laut Systematik der Bundesagentur für Arbeit auch Datenverarbeitungskaufleute, Datentechnische Assistenten sowie Informatikassistenten erfasst.

 

Arbeitslose in der IT-Branche 2005

Nach einem Anstieg in den letzten beiden Jahren ist 2005 bei den Arbeitslosenzahlen im IT-Bereich ein Rückgang um insgesamt 5,5 Prozentpunkte festzustellen. Trotzdem sind im Vergleich zum Jahr 2001 immer noch deutlich mehr als doppelt so viele Frauen und Männer in diesem Bereich arbeitslos.

Die positive Entwicklungstendenz zeigt sich auch bei den arbeitslosen Frauen, deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozentpunkte (1.066 Frauen) zurückging.

Das folgende Diagramm zeigt die Entwicklung der Zahl der Arbeitslosen in der Berufsgruppe 774. Darunter finden Sie das Diagramm als pdf-Datei zum Download.

Arbeitslose

Berufsgruppe 774: Datenverarbeitungsfachleute

Jahr Frauen Männer Gesamt % Frauen
1999 6.066 14.995 21.061 28,8 %
2000 5.455 15.772 21.227 25,7 %
2001 6.384 19.779 26.163 24,4.%
2002 9.238 35.177 44.415 20,8 %
2003 11.476 50.225 61.701 18,6 %
2004 11.618 51.524 63.142 18,4 %
2005 10.552 49.063 59.615 17,7 %

Die Arbeitslosenquoten

Der stetige Anstieg der Arbeitslosenquote der letzten Jahre setzt sich 2005 nicht fort. Die aktuellen Zahlen belegen seit dem Jahr 2000 erstmals einen Rückgang der Arbeitslosenquote im IT-Bereich. Im Vergleich zum Vorjahr sank 2005 die Quote um 0,8 Prozentpunkte auf 11,7 %.

Wie in den vergangenen 3 Jahren lag die Arbeitslosenquote bei den Männern mit 12,0 % über der der Frauen, bei denen die Quote 10,6 % beträgt.

Das folgende Diagramm veranschaulicht die Entwicklung der Arbeitslosenquoten bei den Frauen und Männern in der Berufsgruppe 774. Darunter finden Sie das Diagramm als pdf-Datei zum Download.

 

Links und weiteres Datenmaterial

Nachfolgend finden Sie hier eine Zusammenstellung von Links zu weiteren Materialien und Datenquellen zum Thema:

 

Informationen zu den Daten

Die Daten beziehen sich auf die jährlichen Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Beschäftigung (IAB), die unter der Rubrik "Berufe im Spiegel der Statistik" zu finden sind. Grundlage dafür ist die Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit.

Dabei werden die Erwerbsberufe untersucht und nicht die Ausbildungsberufe. D.h. der Erwerbsberuf entspricht der tatsächlich ausgeübten oder im Falle der Arbeitslosigkeit: der angestrebten - Tätigkeit, unabhängig von der jeweiligen Ausbildung. Die Daten werden entsprechend der amtlichen Klassifikation der Bundesanstalt für Arbeit in Berufsgruppen (BG) und Berufsordnungen (BO) ausgewiesen.

Im Unterschied zum Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes, der eine Stichprobenerhebung ist, ist die Beschäftigtenstatistik eine Vollerhebung. Dies hat vor allem den Vorteil, dass auch kleinere Berufsgruppen untersucht werden können. Allerdings werden hier nur die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse berücksichtigt.

Die Arbeitslosenquote gibt die Arbeitslosen mit diesem Zielberuf in % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Beruf plus Arbeitslose mit diesem Zielberuf, differenziert nach dem Geschlecht an. Dieser Wert sagt also etwas über das Verhältnis von weiblichen und männlichen Arbeitslosen in einzelnen Berufsbereichen zur gesamten Beschäftigungssituation aus.

Der Rückgriff auf die Beschäftigungsstatistik der Bundesanstalt für Arbeit statt auf den Mikrozensus hat im Wesentlichen zwei Gründe:

  • Zum einen wird beim Mikrozensus seit 1992 eine neue Berufssystematik verwendet, die zum Teil eine Verknüpfung mit der noch auf der Berufsklassifikation von 1988 beruhenden Arbeitslosenstatistik erschwert bzw. unmöglich macht.
  • Zum anderen handelt es sich bei der Beschäftigtenstatistik - anders als beim Mikrozensus - nicht um eine Stichprobe, sondern um eine Vollerhebung. D.h., die mit der Verwendung des Mikrozensus häufig einhergehenden Probleme der nicht ausreichenden Besetzung eines Berufs entfallen hier weitgehend. Allerdings hat der Rückgriff auf die Beschäftigtenstatistik eine weitreichende Implikation, die bei der Interpretation der Daten stets berücksichtigt werden muss: Anders als der Mikrozensus, der alle beruflichen Statusgruppen umfasst, enthält die Beschäftigtenstatistik nur Informationen zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (siehe hierzu die Angaben zu den Selbständigen, mithelfenden Familienangehörigen und Beamten in den Berufsordnungen nach dem Mikrozensus).

Weitere Erläuterungen beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung unter "Berufe im Spiegel der Statistik".

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