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"SciMento" soll Frauen in den Naturwissenschaften fördern

Das Mentorinnen-Netzwerk der hessischen Hochschulen für Frauen in Naturwissenschaft und Technik soll um ein so genanntes SciMento-Projekt ergänzt werden, um mehr Frauen zu motivieren, den zukünftigen Beruf in den Naturwissenschaften zu suchen und sich vor allem in der Wissenschaft zu profilieren. "SciMento" steht für "Mentoring in Science".

Das hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, bei der Konferenz der hessischen Hochschulfrauenbeauftragten und der Präsidien der Hochschulen angekündigt. Das Projekt werde mit jährlich 300.000 Euro vom Wissenschaftsministerium finanziert und stehe unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Roland Koch. Zu der Tagung unter dem Titel "Geschlechtergerechtigkeit an hessischen Hochschulen" waren die Frauenbeauftragten und Vertreter der Präsidien aller zwölf Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen des Landes nach Fulda gekommen.

Minister Corts hob hervor, dass der Frauenanteil vom Bachelor- zum Master-Studium nicht sinken sollte. "Hier sollte das große Potenzial für den wissenschaftlichen Nachwuchs nicht verloren gehen", sagte er. Das Projekt geht zurück auf ein im Frühjahr abgeschlossenes, vom Wissenschaftsministerium mit 35.000 Euro unterstütztes Pilot-Programm an der Universität Frankfurt, an dem seinerzeit in sechs Gruppen mehr als 22 Teilnehmerinnen beteiligt waren, darunter Juniorprofessorinnen, Postdoktorandinnen und Doktorandinnen. Ein Expertenrat mit hochrangigen Vertretern der verschiedenen Berufsfelder und eine Gruppe von international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben das Mentorenprogramm begleitet.

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