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JIM-Studie 2006 veröffentlicht

Computer sind für Jugendliche nach einer Studie wichtiger als Fernseher. "Obwohl der Fernseher noch immer das am meisten genutzte Medium ist, wird er in der persönlichen Wichtigkeit der Jugendlichen erstmals durch den Computer vom Spitzenplatz verdrängt", hieß es in der am Freitag in Mannheim vorgestellten JIM-Studie 2006 (Jugend, Information, (Multi-)Media). Müssten sich Heranwachsende für ein Medium entscheiden, würden 26 Prozent den Computer und jeweils 19 Prozent TV und Internet wählen.

Seit 1998 wird mit der JIM-Studie im jährlichen Turnus eine Basisstudie zum Umgang von 12- bis 19-Jährigen mit Medien und Information durchgeführt. Neben einer aktuellen Standortbestimmung sollen die Daten zur Erarbeitung von Strategien und Ansatzpunkte für neue Konzepte in den Bereichen Bildung, Kultur und Arbeit dienen.

Die JIM-Studie ist als Langzeitprojekt angelegt. So werden einerseits allgemeine Entwicklungen und Trends kontinuierlich abgebildet und dokumentiert, gleichzeitig werden in den den einzelnen Untersuchungen spezifische Fragestellungen realisiert, um aktuelle Medienentwicklungen aufzugreifen. Für die diesjährige Untersuchung hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest im Mai und Juni rund 1.200 Telefoninterviews geführt.

Die JIM-Studie 2006 steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen unter: www.mpfs.de

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