1. Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Öffentliche Aufmerksamkeit für die Bedeutung der digitalen Medien im Prozess der gesellschaftlichen Integration schaffen
These: Die Bedeutung des Internets für die gesellschaftliche Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland ist weitgehend unbekannt. Eine engere Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Praxis ist dringend notwendig, um die digitale Integration von Migrantinnen und Migranten zu verbessern.
Begründung: Digitale Medien werden bisher nur selten im Zusammenhang mit dem Integrationsprozess von Migrantinnen und Migranten gesehen.
Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Schaffung von virtuellen und realen Räumen, die von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zum kommunika¬tiven Austausch und zur Schaffung von Lebens- und Arbeitszusammenhängen genutzt werden können. Die Handlungsfelder, in denen digitale Medien und das Internet zur Unter¬stützung und Verbesserung der Lebenssituation von Migrantinnen und Migranten sinnvoll und erfolgreich eingesetzt werden können, sind zahlreich und vielfältig und im Nationalen Integrationsplan explizit benannt: Integrationskurse, Sprachförderung, Bildung, Ausbil¬dung, Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen, Wissenschaft, Integration vor Ort, bürgerschaftliches Engagement, Sport, Kunst und Kultur.
Gutes Beispiel:
In der Broschüre E-Integration. IT-Roadmap zur gesellschaftlichen Integration hat die Initiative D21 e. V. im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Integrationsplans zu den Themenfeldern der Arbeitsgruppen Beispiele zusammengestellt, die den besonderen Bei¬trag digitaler Medien zur gesellschaftlichen Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland leisten kann (Publikationen 2007). www.initiatived21.de


















