E-Mail & Sicherheit
Was Sie über E-Mail-Sicherheit wissen sollten:
Viren in Dateianhängen
Der größte Teil der im Umlauf befindlichen Viren wird über Dateianhänge, sogenannte Attachments verbreitet. Es handelt sich dabei um Dateien, die an E-Mails angehängt werden. Die an sich sinnvolle Funktion, z.B. um Dokumente auszutauschen, wird hier missbraucht, um Viren oder andere destruktive Programme zu übertragen.
Sie erkennen einen Anhang an einer Mail in ihrem E-Mail-Programm an einem besonderen Kennzeichen, meist einer Büroklammer ähnlich der in Microsoft Outlook Express. Öffnen Sie die E-Mail, sehen Sie unten ein Symbol für die Datei. Wenn Sie das Symbol anklicken, können Sie sich entschieden, ob Sie es gleich öffnen wollen - sofern ein passendes Programm auf Ihrem Computer vorhanden ist - oder ob Sie es zunächst nur speichern möchten.
Wenn Sie bereits einen aktuellen Virenscanner auf Ihrem PC installiert haben, sollten Sie die Datei zunächst auf Viren überprüfen - sofern dies das Anti-Virenprogramm nicht automatisch macht. Auch in ganz normalen Dokumenten, die Sie von Freunden bekommen, können unbeabsichtigt Viren enthalten sein.
Die Titel der E-Mails, die Viren enthalten, können durchaus aufmerksamkeitsheischend sein. Kontoschließungen, Strafanzeigen, Kündigungen oder die "Ich hab mich in Dich verliebt"-Überschriften und ähnliches sind als Lockmittel für die Aufmerksamkeit der Opfer nicht selten.
Trotzdem gilt: Öffnen Sie Dateianhänge nie, wenn Sie sich nicht sicher sind, dass es sich um eine ungefährliche Datei handelt. Unternehmen, Banken oder Behörden verschicken praktisch nie Dateianhanäge an Kunden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Ihnen ein Bekannter geschickt hat, fragen Sie lieber nach, als eine unbekannte Datei zu öffnen. Öffnen Sie nie Dateien, die Sie nicht klar einem Ihrer Programme zuordnen können. Öffnen Sie nie Dateianhänge mit der Endung .exe da es sich hierbei ausführbare Dateien handelt, also Programme, die Schaden auf Ihrem Computer anrichten können.
Einige grundlegende Tipps finden Sie hier: www.polizei-beratung.de
Was bedeutet eigentlich Phishing?
Eine häufige Methode des Betruges ist das sogenannte Phishing. Phishing ist ein Kunstwort und bedeutet soviel wie "fischen" von Passwörtern, Kontodaten und ähnliches.
Die potentiellen Opfer (meist wahllos ausgesucht) bekommen E-Mails, die dem Anschein nach von Kreditinstituten oder anderen relevanten Organisationen kommen. Sie werden unter einem Vorwand aufgefordert, Daten wie ihre TANS entweder direkt per E-Mail an den Absender zu schicken oder werden auf eine Web-Seite geführt, auf der sie unüblicherweise ihre Daten oder Geheimzahlen hinterlassen sollen.
Egal, wie offiziell so eine E-Mail aussieht oder welche angeblichen Konsequenzen das Nichtbeantworten der E-Mail haben soll, gehen Sie niemals auf solche Aufforderungen ein. Kein Kreditinstitut wird Sie per E-Mail auffordern, Ihre PINs, TANs, Kreditkartennummern oder andere wichtige Daten per E-Mail zu übertragen oder außerhalb der vorher vereinbarten Vorgänge wie dem Online-Banking auf einer Web-Seite zu hinterlassen. Im Normalfall kommunizieren Banken mit ihren Kunden überhaupt nicht per E-Mail.
Wenn Sie Zweifel haben, wenden Sie sich direkt an Ihre Bank oder nutzen Sie eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, von der Sie sicher wissen, dass diese von Ihrer Bank betrieben wird.
Einige grundlegende Tipps finden Sie hier:
http://www.zeix.de/lexikon/phishing
www.bsi-fuer-buerger.de und für Verhaltensregeln: www.bsi-fuer-buerger.de
Spam: lästige Werbe-E-Mails
Weniger gefährlich aber ärgerlich ist der massenhafte Versand von (meist Werbe-) E-Mails. Dieser wird Spam genannt. Das Prinzip ist ähnlich dem mit Werbung vollgestopften Briefkasten, den Sie sicher auch kennen. Die meisten Spam-E-Mails kommen nach wie vor aus den USA und werben beispielsweise für Online-Casinos in Las Vegas oder den Online-Verkauf von Viagra. Mit etwas Erfahrung erkennen Sie bereits an der Überschrift der E-Mails, dass es sich um Spam handelt.
Deutschsprachiger Spam benutzt zunehmend aggressive aufmerksamkeitsheischende Überschriften um Ihr Interesse zu erregen. Viele E-Mail-Provider bieten mehr oder weniger gut funktionierende Filter an, die Spam bereits abfangen bevor er auf Ihrem Computer erscheint.
Aber auch Programme, die Sie auf Ihrem Computer installieren, wie z.B. Norton AntiSpam von Symantec, können Spam-E-Mails herausfiltern bevor Sie sich die Mühe des Lesens machen. Es hat auch keinen Sinn, auf Spam zu antworten.
Einige grundlegende Tipps finden Sie hier:
http://www.zeix.de/lexikon/spam/
Suchmaschinen
Für den Fall, dass Sie Informationen suchen, zu der Sie keine passende Website kennen, gibt es im Internet Suchmaschinen. Suchmaschinen sind Websites, mit deren Hilfe Sie das Internet nach Stichworten durchsuchen können. Keine Suchmaschine kann das Internet vollständig erfassen. Bei speziellen Interessen oder besonders tief gehenden Recherchen müssen Sie sich weitere Suchstrategien aneignen.
Tipp: Wenn Sie eine große Firma, eine Stadt oder einen Artikel wie z.B. Computer suchen, können Sie auch auf gut Glück eine entsprechende Adresse www.computer.de eingeben. So können Sie sofort das gewünschte Ergebnis bekommen.
Suchmaschinen nutzen Sie nicht anders, als Suchen auf anderen Websites auch. Die deutsche Version der derzeit wahrscheinlich meistgenutzten Suchmaschine der Welt finden Sie unter http://www.google.de










