Fast Track: Wissenschaftlerinnen auf der Überholspur
Die Robert Bosch Stiftung schreibt zum zweiten Mal ihr Förderprogramm Fast Track aus. Das Intensivtraining bietet zwanzig exzellenten Postdoktorandinnen der Physik, Chemie, Mathematik oder Ingenieurwissenschaften ab Herbst 2008 einmalige Chancen. In mehrtägigen Intensivseminaren werden Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt, um den Weg zur Spitze in Forschung und Wissenschaftsmanagement zu ebnen.
Fast Track will vielversprechende Wissenschaftlerinnen "auf die Überholspur" führen und dazu ermutigen, sich für eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe zu qualifizieren. Um als Professorin oder Direktorin eines Max-Planck-Instituts zu reüssieren, bedarf es neben wissenschaftlicher Exzellenz weiterer Kompetenzen, die in der Ausbildung kaum vermittelt werden. So ist etwa Mitarbeiterführung ein Schwerpunkt des zweijährigen Intensivprogramms. Trainiert werden in vier Wochenendseminaren aber auch ein perfekter Auftritt, Durchsetzungsfähigkeit und Verhandlungsgeschick.
Darüber hinaus haben die Stipendiatinnen Gelegenheit, im Gespräch mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien ihre Karrierepläne zu entwickeln. Ein Stipendium in Höhe von insgesamt 4.800 Euro für karrierefördernde Maßnahmen wie Sprachkurse, Coaching, Konferenzteilnahmen oder Kinderbetreuung rundet das Angebot ab.
Bewerben können sich Postdoktorandinnen der Fächer Physik, Chemie, Mathematik und Ingenieurwissenschaften. Sie sollten neben exzellenten Studienleistungen und einer abgeschlossenen Promotion erste internationale Erfahrungen gesammelt, in einschlägigen Fachpublikationen veröffentlicht und sehr gute Englischkenntnisse erworben haben. Wer aufgrund seiner Bewerbungsunterlagen überzeugt, wird zum Auswahlgespräch eingeladen. Die Endauswahl treffen Mitglieder des Beirats und der Jury "Frauen in der Wissenschaft". Vorsitzende des Gremiums ist Prof. Dr. Jutta Limbach.
Bewerbungsschluss ist der 30. Mai 2008.
Weitere Informationen unter: www.bosch-stiftung.de














