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Ehrung für "Ada Lovelace's Urenkelinnen"

Mit einer Festveranstaltung erinnert der Lehrstuhl Graphische Datenverarbeitung der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover an Ada Lovelace, die als erste Programmiererin der Wissenschaftsgeschichte gilt. Gleichzeitig werden während der "Ada Lovelace Memorial Celebration" am Freitag, 22. Juni 2007, Ergebnisse der Arbeit von Teilnehmerinnen der "Ada Lovelace's Urenkelinnen Initiative" vorgestellt und Preisträgerinnen und Preisträger eines Informatikwettbewerbs des Lehrstuhls Graphische Datenverarbeitung ausgezeichnet.

Die Festveranstaltung beginnt um 14.30 Uhr im Hauptgebäude der Leibniz Universität, Welfengarten 1, Raum B 305, 30167 Hannover. Eingeladen sind vor allem Schülerinnen und Schüler mit Interesse an Informatik. Anmeldungen sind noch bei Koordinatorin Ilona Esz unter Telefon 0511/762-2910 möglich.

Das Ziel der "Ada Lovelace's Urenkelinnen Initiative" der Leibniz Universität Hannover ist es, bei vielseitig begabten Schülerinnen Begeisterung für Informatikstudiengänge zu wecken. Mit der "Ada Lovelace Memorial Celebration" soll die Arbeit der Mitglieder der Initiative und der Teilnehmerinnen der Informatik-Arbeitsgemeinschaft 2006/2007 gewürdigt werden. Der thematische Schwerpunkt der von Prof. Franz-Erich Wolter geleiteten Festveranstaltung ist der Zusammenhang zwischen Informatik und Medizin. Dazu gibt es unter anderem den Festvortrag "3D-Bilder für die Gesundheit" von Prof. Gitta Domik von der Universität Paderborn sowie die Schülerinnenpräsentation "Virtuelle Gesichtschirurgie". Zudem werden die Preisträgerinnen und Preisträger des Informatikwettbewerbs des Lehrstuhls Graphische Datenverarbeitung "Welfenlab Competition" für Niedersächsische Schüler und Schülerinnen geehrt.

Gäste der Festveranstaltung erfahren außerdem vieles über die Arbeit der "Ada Lovelace's Urenkelinnen Initiative", die unter anderem Vorträge über Informatikstudiengänge in Schulen, Workshops, Informatik-AGs, Einzelprojekte für Schülerinnen, Probevorlesungen, Mentoring oder Schülerpraktika organisiert. Ada Countess of Lovelace, die Namensgeberin der Initiative, lebte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England. Sie war die künstlerisch und mathematisch hochbegabte Tochter des englischen Dichters Lord Byron. Ada Lovelace setzte sich intensiv mit mathematischen und technischen Fragen auseinander, was ihr erst 150 Jahre nach ihrem Tod große Anerkennung einbrachte.

Weitere Informationen unter: www.gdv.uni-hannover.de/fuer_schueler

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