Suche
Newsletter
Ihre E-Mail-Adresse:


eintragen
austragen
Darstellung
Schriftgröße:
grosse Schriftnormale Ansicht
BMBF-Banner
: Startseite | Aktuelles | Tagung: Vielfalt in Bildung

Tagung: Vielfalt in Bildung - Wege für junge Migrantinnen zu Studium und Ausbildung

In kaum einem anderen europäischen Land hängen die Bildungschancen so stark von der sozialen Herkunft und der nationalen oder ethnischen Zugehörigkeit ab wie in Deutschland. Insbesondere Schüler/innen mit Migrationshintergrund haben bei gleichen kognitiven Voraussetzungen deutlich schlechtere Chancen, nach der Grundschule auf ein Gymnasium zu wechseln und das Abitur zu machen. Häufig werden ihre Kompetenzen durch eine auf Homogenität ausgerichtete Schule nicht erkannt, sondern eher im Sinne eines "heimlichen Lehrplans" als Defizite wahrgenommen.

Gerade junge Migrantinnen verlassen besonders häufig die Schule ohne Abschluss und finden sich danach im sog. Übergangssystem wieder, jenem Teilsystem der beruflichen Bildung, das explizit nicht darauf angelegt ist, einen zukunftsfähigen Ausbildungsabschluss zu vermitteln. Auch beim Übergang Schule-Studium fehlt es an Unterstützung im sozialen Umfeld und von Seiten der Bildungseinrichtungen, wie eine vom Ada-Lovelace-Projekt durchgeführte anonyme Onlinebefragung Studierender mit Migrationshintergrund an den Universitäten Koblenz-Landau, Kaiserslautern und Trier gezeigt hat.

Am 16. September 2011 findet an der Universität Koblenz-Landau, am Campus Koblenz die 3. ALPHerbsttagung zum Thema "Vielfalt in Bildung - Wege für junge Migrantinnen zu Studium und Ausbildung" statt. Sie richtet sich an Institutionen, Verbände, Projekte usw., die mit der Zielgruppe der jungen Migrantinnen arbeiten oder sich in anderer Hinsicht für soziale und kulturelle Benachteiligungen im Bildungswesen interessieren.

Die Tagung dient als Auftaktveranstaltung für den Projektzweig "Diversity" im Ada-Lovelace-Projekt. Mit diesem neuen Angebot werden v.a. Mädchen mit Migrationshintergrund, aber auch solche aus sozial schwachen, benachteiligten oder bildungsfernen Familien und solche mit besonderen Einschränkungen (z.B. körperlichen Behinderungen) ab der 10. Klasse angesprochen. Ziel ist es, sie beim Übergang zu weiterführenden Schulen, von der Schule zur Hochschule, aber auch von der Schule in einen Ausbildungsberuf zu unterstützen. Mentoring-Tandems aus einer Studentin (Mentorin) und 3-4 Schülerinnen ("One-t(w)-three-Mentoring") werden gebildet, die sich über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate bis über ein Jahr) monatlich treffen, um gemeinsam individuelle Berufs- und Ausbildungsideen zu entwickeln. Die bei den Treffen vereinbarten Ziele dienen als Leitfaden für den weiteren Prozess. Das Angebot wird durch flankierende Maßnahmen ergänzt (z.B. Trainings in Schlüsselqualifikationen, Selbstsicherheit und Bewerbungsstrategien) und die Eltern werden in die Begleitung mit eingebunden und informiert.

www.ada-lovelace.com

ZurckNach ObenDruck AnsichtArtikel als Email versenden
 

Verdienstmedaille für Barbara Leyendecker

Wir gratulieren ganz herzlich!

›› mehr
 

Themenspecial HMI 2012

HMI-Special mit Daten und Fakten zur Repräsentanz von Frauen in den Ingenieurwissenschaften, Studien und praxisnahe Tipps für Schülerinnen und Studentinnen.

›› mehr
 

Studie: Mobile Internetnutzung

Die Studie der Initiative D21 beleuchtet die aktuelle mobile Internetnutzung in Deutschland

›› mehr
 

Online-Kommunikation

Nehmen Sie teil an der Umfrage zur Online-Kommunikation der Hochschule Heilbronn: Zum Fragebogen

 

Die Alten und das Netz

Die aktive Nutzung des Internets scheint der Jugend vorbehalten zu sein, während die Älteren bestenfalls passiv Online-Angebote konsumieren.

›› mehr
 

Festschrift für Prof. Barbara Schwarze

"... und kein bisschen leise!" Das facettenreiche Spektrum von Gender und Diversity in der Technik ist seit vielen Jahren das Feld von Frau Prof. Barbara Schwarze

›› mehr
 

Mitmachen: Aktiv werden!