Aktuelle Allensbach-Studie zur "Gesprächskultur in Deutschland" - digitale Kommunikation auf dem Vormarsch
Ob E-Mails schreiben, chatten oder sich per Instant Messaging austauschen - Internet und soziale Netzwerke im Web werden für viele Menschen hierzulande immer wichtiger - vor allem für die jüngere Generation. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Ausgabe der Studienreihe "Gesprächskultur in Deutschland" des Instituts für Demoskopie Allensbach.
Spitzenreiter in Sachen Internetnutzung ist dabei vor allem die jüngere Generation, sagt der Projektleiter der Studie, Dr. Steffen de Sombre: "Wenn es um Chatten / Chattrooms geht, sind es vor allem jugendliche Nutzer, unter 20-jährige, die das in einem hohen Anteil nutzen. Community-Plattformen - das geht so bis Mitte 20 ungefähr, das Instant Messaging ist auch eher eine jugendliche Geschichte. Was durchweg durch die Generationen genutzt wird, sind E-Mails. Das ist vor allem auch für viele ältere Internetnutzer ein Mittel, um Kontakt zu Leuten zu halten, die sie eben nur selten sehen können."
Dabei nutzen die meisten von uns die Kommunikationsdienste im Netz vor allem, um Freundschaften zu pflegen, in Kontakt zu bleiben und um sich mit anderen zu verabreden - ein persönliches Gespräch ersetzen E-Mails, chatten und Co. dabei aber nicht. Wenn es um emotionale Nähe zum Gesprächspartner geht, um Tiefe von Gesprächen, um Vertrauen, um Offenheit, dann ist auch für junge Menschen - für ältere Menschen ohnehin - das persönliche Gespräch nicht zu ersetzen und wird auch nicht ersetzt.
Weitere Infos: Institut für Demoskopie Allensbach
Quelle: Presseportal














