Fachgespräch: Genderperspektiven nach Rio+20
Die im Abschlussdokument der UN-Umweltkonferenz skizzierte "Zukunft, die wir wollen" ist nicht die Zukunft, die wir brauchen. Darin sind sich fast alle Analysen einig. Was bedeuten die schwachen Ergebnisse einerseits und die zivilgesellschaftlichen Diskussionen andererseits für die Arbeit von Frauenorganisationen und Genderexpertinnen und -experten hier in Deutschland?
Wie können wir gemeinsam an der "Zukunft, die WIR wollen" bauen? Wie können wir unsere vor der Rio-Konferenz entwickelten Positionen und Analysen in konkretes politisches, strategisches Handeln umsetzen? Wie können wir das, was auf internationaler Ebene nicht gelungen ist (z.B. konkrete Ziele zu benennen oder die notwendige gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation ins Zentrum der Verhandlungen zu rücken), auf nationaler Ebene anstoßen? Und wo wollen wir bei alledem unsere Schwerpunkte setzen?
Diese Fragen sollen am 14. September auf einem gemeinsamen Fachgespräch von genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit und dem Deutschen Frauenrat mit Expertinnen erörtert werden.
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