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Ein Jahr Elterngeld: Mehr aktive Väter, mehr Kinder, mehr wirtschaftliche Sicherheit für Familien

"Das Elterngeld bleibt ein Renner", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. Ein Jahr nach der Einführung erhalten 571.000 Eltern Elterngeld. Der Anteil der aktiven Väter ist weiter angestiegen und betrug im 4. Quartal 2007 bundesweit 12,4 Prozent.

"Bayern und Berliner sind noch immer die Spitzenreiter", so Ursula von der Leyen. Sie liegen mit einem Anteil von 15 bzw. 15,1 Prozent vorn. "Wir rechnen damit, dass der Anteil der Väter noch weiter ansteigt", sagt von der Leyen. Rund 60 Prozent der Väter in Elternzeit entschieden sich für eine Auszeit von zwei Monaten - und werden diese voraussichtlich eher am Ende des Elterngeld-Zeitraums von 14 Monaten nehmen. Im letzten Jahr vor der Einführung des Elterngeldes mit seinen Partnermonaten hatte der Anteil der Väter in Elternzeit noch bei 3,5 Prozent gelegen. Nach einer Allensbach-Umfrage aus dem vergangenen Jahr will ein Viertel aller Väter Partnermonate beantragen. "Wenn diese Dynamik anhält, werden wir spätestens im Jahr 2009 die 20 Prozent-Grenze knacken", sagt von der Leyen.

"Ich freue mich umso mehr, dass jetzt auch bei den Geburten alle Signale auf Wachstum stehen. Ich gehe davon aus, dass die Geburtenrate im vergangenen Jahr deutlich über 1,4 Kinder pro Frau gestiegen ist. Nach den bis November 2007 vorliegenden Zahlen sind im vergangenen Jahr Monat für Monat rund 1000 Kinder mehr zur Welt gekommen als noch im Vorjahr 2006", so von der Leyen. Insgesamt bedeutet dies ein Geburtenplus bis November 2007 von rund 11.000 Kindern. Im Jahr 2006 lag die durchschnittliche Zahl von Kindern pro Frau zwischen 15 und 49 Jahren noch bei 1,33. "Eine Geburtenrate über dem Wert von 1,4 hatten wir zuletzt 1990, dem Jahr der Wiedervereinigung. Das ist ein überwältigender Vertrauensvorschuss der jungen Leute, die auf ein kinderfreundliches Deutschland setzen.

Das Elterngeld ist dabei ein wichtiger Baustein. Es gibt den Familien wirtschaftliche Sicherheit, in einer Lebensphase, in der sie sie besonders nötig haben. Und der Ausbau der Kinderbetreuung, den Bund, Länder und Kommunen nun gemeinsam vorantreiben, eröffnet ihnen Perspektiven, dass sie ihr Familienleben mit dem Beruf gut vereinbaren können", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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