Gaming wird immer beliebter - Frauen bevorzugen Denkspiele
Ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist begeistert vom Gaming. Und auch Frauen haben die Games-Welt für sich entdeckt: 29 Prozent der Frauen spielen, gegenüber 34 Prozent bei den Männern. Das hat eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) ergeben. 32 Prozent der Befragten gaben darin an, Video- und Computerspiele zu spielen, fast zwei Drittel davon täglich.
„Gaming ist längst kein Nischenphänomen mehr, sondern eine Massenbewegung“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Spielemesse GamesCom, die am 18. August in Köln stattfindet.
Dabei gibt es zum Teil deutliche Geschlechterunterschiede. Frauen bevorzugen Denk- Strategie oder Managementspiele (43 Prozent gegenüber 21 Prozent bei den Männern), Männer eher Actionspiele wie Egoshooter (31 Prozent, 16 Prozent bei den Frauen).
Am beliebtesten sind Denk-, Strategie- und Managementspiele. 32 Prozent der Gamer spielen sie. Social Games boomen und haben sich innerhalb eines Jahres auf 24 Prozent verdreifacht. Dabei handelt es sich meist um kostenlose browserbasierte Gelegenheitsspiele in sozialen Netzwerken wie StudiVZ oder Facebook, bei denen die Interaktion mit anderen im Vordergrund steht. Fitnessspiele steigern sich auf 15 Prozent – eine Verdreifachung innerhalb eines Jahres. „Insgesamt verstärkt sich ein Trend, den wir schon im letzten Jahr beobachtet haben. Gaming kommt raus aus der Baller-Ecke und entwickelt sich zum interaktiven Erlebnis für die ganze Familie“, so Haupter.














